Montag, 30. Mai 2011

"Profizocker" empfiehlt Au Minera Corp.

Ein Leser berichtet dankenswerterweise darüber, daß er zwar keinen SwissMoneyReport mehr erhalten hat, dafür nun eine Faxwerbung des PROFIZOCKERTEAM erhielt, die die Aktie Au Minera Corp., ISIN CA0501221000 WKN A1H51J, empfehlen. Zu dieser Aktie berichteten wir bereits hier.

Unter der auf diesem Werbefax angegebenen Domaine www.profizocker.com findet sich im Impressum folgende Adresse:

PROXHOST INTERNATIONAL S.A.
Bartolome Mitre 1431 of 701
11000 Montevideo

Die Firmenbezeichnung PROXHOST hat etwas: Unter einem Proxy versteht man einen Vermittler (in Computernetzwerken) bzw. einen Stellvertreter (Medizin). Proxyhoster werden in lokalen Netzen benutzt, um Bandbreitenlast zu sparen, wenn mehrere Nutzer einen Internetzugang nutzen, zum anderen im Internet, um den wirklichen, die eigentlichen Webseiten hostenden Server zu verschleiern ("Privacy"-Techniken).

Die Aktie der Au Minera notiert übrigens heute mittag in Berlin EUR 1,151 und an der Börse Frankfurt EUR 1,189, leicht fallend.

Radarwarner Faxwerbung

Aktueller Bericht: Am Wochenende wurde wieder Faxwerbung für Radarwarner versendet, wie hierhin berichtet wurde. Über SMR und andere Aktienspam-Faxreporte liegen keine Beschwerden vor. Deren Fax-Spam-Kapazitäten wurden womöglich für den Versand des gegen uns gerichteten Stalking/Joe-Jobs gebraucht?

Sonntag, 29. Mai 2011

faxspam.info: 0180er-Servicenummern

Neben den technischen Lösungen, unerwünschte Werbefaxe über Absenderkennungen oder deren Fehlen zu filtern, besteht als eine weitere Möglichkeit, sich Faxspam vom Hals zu halten, die Einrichtung einer 0180 Nummer. Fax-Spammer meiden diesen Nummernkreis, da dieser selbst bei einer Telefon-Flat Gebühren kostet und teilweise aus dem Ausland erst gar nicht erreichbar ist. Damit sind dann auch schon die Nachteile dieser Schutzmöglichkeit benannt. Der administrative Aufwand ist recht gering, allerdings fällt die Bekanntgabe einer neuen Telefaxnummer unter Umständen schon ins Gewicht. Existenzgründer sollten von Anfang an eine solche Rufnummer in Erwägung ziehen.

Freitag, 27. Mai 2011

Vegas77 fällt und fällt

Jetzt schnell noch verkaufen, bevor die Vegas77-Aktie nichts mehr wert ist...

... kann eigentlich nur der Rat eines klugen Kaufmanns sein.

So wirklich hat die FAZ die Vegas77 nicht verrissen. Journalistische Vorsicht? Was geben die harten Fakten zum Aktienkurs der Vegas77-Aktie her? Nicht viel. Emittiert um die 8 Euro, dann massiv gepuscht durch diverse E-Mails und Faxwerbung. Extreme Ausschläge im Kursverlauf, die nichts mit fundamentalen Daten zu tun haben. Also alles Spekulation?

Kein Witz:

Der Vegas77-Aktienkurs beläuft sich nach Tagesschluß der Börsen heute auf EUR 13,38 (Börse Frankfurt) und liegt damit deutlich unter dem seitens des SwissMoneyReport avisiertem Kursziel. Verschiedene Fax-Reporte und Internetseiten bewarben bisher die Vegas77-Aktie zum Nachkauf für EUR 15,00. Online ist diese für unter EUR 14,00 zu erhalten. Damit ist das Konzept der Aktienspam-Puscher gescheitert, wer immer diese auch sein mögen.

MAYBERRY RESOURCES PLC

MAYBERRY RESOURCES PLC REGISTERED SHARES EO -,01 (WKN A1C2BR) auf einem ALLZEITHOCH!
Hört sich das nicht gut an?

Dabei sind die Daten dieser Penny-Stock Aktie bis heute genau so:

MAYBERRY RESOURCES PLC
ISIN GB00B4NS9M30
WKN A1C2BR
Symbol: 6MB
Tiefststand: EUR 0,46
Höchststand: EUR 0,52


Aktueller Stand an der Börse Stuttgart übrigens EUR 0,51 für die ISIN GB00B4NS9M30 und Xetra notiert ganz genau EUR 0,508.

Was sind da die Empfehlungen des Börsenbriefs THE BULL INVESTOR wohl wert?
Wir halten die Aktenempfehlung von THE BULL INVESTOR für Aktienspam. Auch darüber informiert Wikipedia. Nur das dies hier als Faxspam daherkommt.

Nicht jede Goldaktie ist Gold wert. Manche nicht einmal Ihre hart verdienten Euros.

Donnerstag, 26. Mai 2011

3SKOM Werbefaxe (Joe-Jobs)

Sehr verehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


wir berichten über die unbeliebten Werbefaxe an dieser Stelle schon länger. Und wir nehmen es uns auch heraus, die Praxis unerbetener Zusendung von Faxwerbung zu kritisieren und im Sinne davon Betroffener zu recherchieren. Da kann der eine oder andere schon einmal nervös werden. Ein besonderes Exemplar ist offensichtlich zur Zeit aktiv, was ich außerordentlich bedauere, da dadurch der Schaden für die betroffenen Betreiber von Faxgeräten weiter zunimmt. Dies ist nicht unser Bestreben - im Gegenteil. Es handelt sich um einen Stalker - oder vielleicht sogar um einen dieser Fax-Spammer selbst - der in unserem Namen (3SKOM) alle möglichen und unmöglichen Faxe versendet. Das wichtigste für Sie zuerst: Sollten Sie uns auf der dort angegebenen Fax-Sonderrufnummer 03221-2325364 zur Meldung von Fax-Spam ein Antwortfax zukommen lassen, so fällt dieses nicht unter ihre eventuell vorhandene Flatrate. Bitte informieren Sie sich bei Interesse hier auf Wikipedia:
Vorwahl 032 Deutschland.
Das wichtigste für uns: Wir sind nicht der Versender.
Wir haben auch nichts zu verkaufen, da ich den Geschäftsbetrieb Ende Dezember 2010 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben mußte und leider noch erkrankt bin. Deshalb hat mir Herr Bäuerle hier ein wenig geholfen. Die weitere Geschichte zu diesem Blog finden Sie hier:
faxspam.info: In eigener Sache
Es bleibt mir, mein außerordentliches Bedauern auszudrücken, daß Sie, werte Leserin und werter Leser, in diese Sache hineingezogen wurden. Vielleicht dürfen wir hoffen, dadurch leichter an die anonymen Fax-Spammer heranzukommen, denn diese müssen ja auch Technik benutzen, sind irgendwo physisch anwesend und tätig.

Mit freundlichen Grüßen
gez.
Ihr
Stefan Sedlaczek
3SKOM (i.A.)


P.S.: Wenn Sie so freundlich sein wollen und uns die bei Ihnen eingegangenen Exponate dieses inzwischen nicht mehr nur "stalkenden" Fax-Spammers zukommen lassen, so bedanken wir uns schon jetzt dafür.

P.P.S.: Ein wenig Hintergrundinformation noch: Wir hatten hier eine kurze Erörterung im Kommentarbereich, in dem es um sogenannte Joe-Jobs (Wikipedia zu Joe-Jobs hier) ging. Es wurde seitens eines einzigen Kommentators die Auffassung vertreten, daß keine definitiven Aussagen zum Spam-Charakter der Werbefaxe gemacht werden könnten, da es sich ja auch um sogenannte Joe-Jobs, also diskreditierende Faxe Dritter mit gefälschter Absenderkennung handeln könne. In der Tat: Telefax-Absenderkennungen sind leicht fälschbar und sogar Anrufer-IDs können im Zeitalter von VoIP gefälscht werden. Wir ließen dies dennoch nicht gelten, da es zum einen zur Unterscheidung professionelle Methoden gibt und zum anderen, dies hier schon offensichtlich nicht gegeben ist. Daraufhin erhielten wir zwei Kommentare, daß man das ja einmal mit uns machen könne. Die rauschten in den Spam-Filter von Google, der Firma, die freundlicherweise die Technik zu diesem Blog kostenlos bereitstellt, und wurden nicht veröffentlicht. (Wir haben diese nun doch hervorgeholt und veröffentlicht -hier- zu Dokumentationszwecken.) Wohl weil diese Kommentare nicht erschienen, legte der Stalker an anderer Stelle in Sachen Joe-Jobs nach und wurde erneut von unserer Leserschaft zurückgewiesen. Nun kann man es mit der Rechthaberei auch übertreiben. Just um dies zu beweisen, erhielten wir einige Tage später tatsächlich einige Beispiele solcher Joe-Jobs zugesendet. Gut recherchiert und einigermaßen kreativ. Selbstverständlich ignorierten wir diese, wie dies im Umgang mit Stalkern angeraten ist. Daraufhin gingen uns in großer Anzahl gefälschte Faxe zu, die so gestaltet waren, als würden sich Adressaten über unsere angeblichen Werbefaxe beschweren. Auch dies ignorierten wir. Seit einigen Stunden liegen uns jedoch Zeugenaussagen vor, daß die unter Diskreditierung der Namen 3SKOM und Sedlaczek erstellten gefälschten Werbefaxe inzwischen tatsächlich an Dritte versendet wurden. Darunter auch an Sachverständige, die die Fälschung leicht erkennen konnten.
Noch ein Hinweis: In meiner gesundheitlichen Verfassung kann ich mich hier nun nur sehr beschränkt einbringen - und auch die Kapazitäten meiner ehrenamtlichen Helfer und meiner Familie sind beschränkt. Wir werden jedoch keinesfalls diesen Blog vom Netz nehmen. Das ist versprochen.

Update 27.05.2011:

Da hier inzwischen einige hundert Beschwerdefaxe sowie freundlicherweise auch von Unterstützern Nachrichten eingegangen sind, ist davon auszugehen, daß wir es mit einem professionellem Störer und Fax-Spammer zu tun haben. Da auch Betroffene aus Siegburg bei uns privat vorbeischauen, führen wir auch persönliche Gespräche. Wir haben bereits mehrmals festgestellt, daß etliche Betroffene, die ihre Faxnummer nicht veröffentlicht haben, bisher nur diese lästigen Aktienspam-Fax-Reporte bekommen haben und nunmehr das angeblich von uns stammende Werbefax. Bitte stellen Sie sich uns auch als Zeuge zur Verfügung.

Update 30.05.2011:

All' denen, die erst ein wütendes Beschwerdefax sendeten und dann hier auf die Informationen stießen, sei gesagt: Wir wissen schon, daß Sie den oder die Versender des Werbefaxes meinen. Kein Grund also zur Sorge.

THE BULL INVESTOR

Gold erlebt angesichts der Krise der politischen Papierwährungen ein Bewertungshoch zunehmend sogar beim sogenannten kleinen Mann. Manche sehen wegen der Geldmengenerhöhung im Euro- und Dollarraum massive Inflationsgefahr. Und Gold wird für die Zukunft sogar wieder als neues (und altes) Geld erstrebt. Insofern liegt der Börsenbrief THE BULL INVESTOR auch grundsätzlich richtig damit, von Gold-Investments etwas zu halten. Und versucht auf der Gold-Welle mitzuschwimmen. Nur ohne das Einverständnis der Adressaten sollte man keine Börsenbriefe versenden. Und Fax-Werbung, die den Adressierten dessen Geld, Tinte, Toner, Papier und Entsorgungsaufwand kostet und zudem das Faxgerät unnötig belegt, ist keine gute Werbung. Man mag zwar darauf spekulieren, daß vielleicht manche Leute THE BULL INVESTOR gerade deswegen für einen Geheimtipp halten. Wetten würde ich darauf nicht.

Ebensowenig sollte man darauf wetten, daß man mit der seitens THE BULL INVESTOR empfohlenen Aktie der MARYBERRY RESOURCES PLC (ISIN GB00B4NS9M30, WKN A1C2BR) ganz leicht etwas vom Gold-Kuchen abhaben kann. Kaufen Sie lieber Goldmünzen, wenn Sie in Gold investieren wollen. Solche Aktien, sogenannte Penny-Stocks, bergen hohe Risiken, unter anderem dadurch, daß der Kurs leicht beeinflußbar ist. Und so gibt THE BULL INVESTOR wenigstens im Kleingedrucktem auch zu, "evtl.investiert" zu sein. Aktienspam eben.
Unter der E-Mail Adresse removeme@thebullinvestor.net soll eine Abmeldung möglich sein. Über die Risiken einer solchen Abmeldung hatten wir auf diesem Blog bereits geschrieben. Sollten Sie sich dennoch dazu entscheiden, eine Abmelde-Mail an removeme@thebullinvestor.net zu senden, so freuen wir uns, wenn sie über den Erfolg hierhin berichten und einen Kommentar dazu schreiben.

Vegas 77 Entertainment - Aktienkurs

Zwischenmeldung: Die VEGAS77 ENTERTAINMENT SE INHABER-AKTIEN O.N.* notieren heute mittag:

Handelsplätze
Xetra 15,01 bei 250 angebotenen Vegas77-Aktien
Frankfurt 15,20 bei 300 angebotenen Vegas77-Aktien
Stuttgart 16,50 bei 0 angebotenen Vegas77-Aktien


* WKN A1C8PY, ISIN DE000A1C8PY2

Montag, 23. Mai 2011

faxspam.info: Unser Serviceteil Technik - Faxgeräte Anti Fax Spam Filter

Wir hatten die führenden Hersteller von Faxgeräten gebeten, uns und unsere Leser über die technischen Möglichkeiten zu informieren, die aktuelle Faxgeräte bieten, um Faxspam auszusortieren wie zum Beispiel Fax-Spam-Filter (siehe Beitrag hier). Eine sehr ausführliche Antwort erhielten wir seitens der Firma Sagem, die wir hier gerne dokumentieren:


Sehr geehrter Herr Bäuerle,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Unser Unternehmen hat in den vergangenen 15 Jahren in verschiedenen Gerätegenerationen mehrere Angänge unternommen, um mit technischen Maßnahmen vom Kunden unerwünschte Fax-Zusendungen einzudämmen.
Diese Features in den Geräten der von uns gefertigen Brands (z.B. Sagem Phonefax, Siemens Telfax, Telekom/T-Com Fax, Alcatel Fax) hatten zahlreiche Namen wie z.B. "Faxfilter", "VIP-Mode", "Whitelisting", "geschlossene Benutzergruppe".

Realisiert wurden diese Funktionen beispielsweise wie folgt:
- Kein Faxempfang von Rufnummern mit bestimmten Vorwahlen/Nummern
- Kein Faxempfang von Rufnummern, die NICHT im Telefonbuch hinterlegt sind
- Kein Faxempfang von Absendern ohne CID / ohne CLIP
- Möglichkeit, in den Speicher empfangene Faxe vor dem Ausdruck (z.B. auf Grundlage der angezeigten Absenderkennung) zu löschen.

Die Evaluierung der Maßnahmen mit unserem Technischen Helpdesk und den Rückmeldungen der Fachhändler kamen jedoch stets zum Ergebniss, dass zwar unerwünschte Faxe zum Teil eingedämmt werden konnten, jedoch beileibe nicht bei 100%. Die so beim Kunden enttäuschte Erwartungshaltung ("filtert Faxspam") war durchaus problematisch.
Darüber hinaus kam hinzu, dass viele Kunden die technischen Zusammenhänge des Filtern nur unvollständig verstanden haben und so -unbeabsichtigt- auch durchaus erwünschte Faxzusendungen blockiert haben, was dann ernsthafte Zweifel an der Qualität/Funktionssicherheit unserer Geräte geweckt hat. Szenario war oft, dass ein üblicher "whitegelisteter" Kommunikationspartner ("Absender") sein Faxgerät oder seine Telefonanlage gewechselt hat und dann ohne die vorher bekannte CLIP- oder CID-Information ankam, stattdessen ohne oder mit unterdrückter Rufnummer folglich abgefiltert wurde. Oder eben doch ein Auftrag aus der Schweiz empfangen werden sollte, man das Land jedoch Monate bis Jahre vorher wegen der -vorgeblich gemäß CID- von dort stammenden Reklame für Herrensocken&Co komplett blockiert hatte.

Da sich die Faxübertragung in den vergangenen Jahren mehr und mehr zu einem Medium entwickelt hat, was "einfach zu funktionierten hat", d.h. bei dem kein Kunde gewillt ist, sich in die Technik einzuarbeiten, sondern einfach nur benutzen will, gleichzeitig aber erwartet wird, dass es -im Gegensatz zu E-Mail- zu 100% funktioniert, haben wir uns -Stand heute- von den Versuchen verabschiedet, unerwünschte Faxzusendungen mit technischen Filtern automatisch blockieren zu wollen. Bei Geräten mit PC-Empfang oder USB-Host-Funktionalität oder (W)Lan-Anschluss besteht die Möglichkeit, Faxe systematisch nicht sofort nach Empfang auszudrucken, sondern lediglich auf den PC und/oder auf den eingesteckten USB-Speicher abzulegen und/oder per E-Mail weiterzuleiten. So kann die Benutzerin/der Benutzer selbst entscheiden, welche so elektronisch vorliegenden PDF-Dokumente er oder sie ausdruckt oder welche bei Sichtung manuell -in eigener Verantwortung- gelöscht werden.

Nach unser Beobachtung bietet das Wettbewerbsrecht und das Verbraucherschutzrecht zahlreiche Maßnahmen, zumindest gegen Absender von unerwünschen Massenfaxen aus der EU juristisch vorzugehen.
Auch wenn nur ein geringer Prozentsatz alle Betroffenen diese Maßnahmen ergreifen, so ist das Risiko für Faxspammer deutlich gestiegen, belangt zu werden, wenn auch nur ein Teil seines Geschäfts über Adressen innerhalb der EU (und sei es die Logistik der beworbenen Waren) abgewickelt werden.
Dieses wird aber vermutlich nicht der einzige Grund sein, dass das Aufkommen dieser Reklamesendungen über die Jahre deutlich abgenommen hat.
Der Anteil der Faxrufnummern, die nicht direkt ausgedruckt, sondern zunächst per Mail/PDF/Faxserver vorgesichtet werden und bei Anzeichen von Faxspam auch weitgehend ungelesen gelöscht werden, mindert nach unserer Einschätzung zudem die Attraktivität des Mediums für diese Reklameversender immer mehr. Daher gehen wir davon aus, dass diese -vor 10 Jahren durchaus sehr lästige- Erscheinung zugunsten anderer Reklameformen (z.B. stark werbende Smartphone-Apps) bis zur Bedeutungslosigkeit zurückgehen wird.

Mit freundlichen Grüßen / best regards

Johann Addicks
Technical Service Manager

Die Markennamen Sagem, Siemens, Telekom, T-Com, Alcatel und Philips sind eingetragene Warenzeichen.

Sonntag, 22. Mai 2011

SWISS MONEY REPORT Premium-Service unter Fax 003250890650

Der Premium-Service des SWISS MONEY REPORT soll kostenpflichtig werden, so berichtet eine Sonderausgabe des gleichnamigen Fax-Reports.

Unter der Fax-Nummer 0032 50 890 650 in Belgien soll, so ein aktuelles Werbefax von heute, der Premium-Service zum Bezug eines SwissMoneyReport noch kostenlos möglich sein, bevor dieser ab August kostenpflichtig werden soll. Der Sitz der Herausgeber des SwissMoneyReport wird in Hatherley Halls, Hatherley Lane, Gloucester GL2 9QA in Großbritannien vermutet.

Mit dabei ist ein Abmeldeformular, falls man keine Faxe des SwissMoneyReport mehr erhalten möchte. Allerdings ist bereits eine einmalige Zusendung von Faxwerbung ohne Einverständnis des Adressaten nicht statthaft und rechtswidrig. Es wird ausdrücklich zugesagt, daß die Abmeldungen auch bearbeitet werden. Eine Abmeldung per E-Mail soll unter der Adresse abmelden@mail.ru möglich sein, zur Online-Abmeldung wird die Website www.smr-news.com/signout genannt. Wir hatten zur Website www.smr-news.com/signout bereits berichtet.

Bestellfax 0044-700-5800289 tools80.com

Ein 186-teiliges Profi-Werkzeug-Set mit Trolley unglaublich herabgesetzt: Haben Sie auch - völlig unerbeten - ein solches Werbefax erhalten?

Beworben wird dort die Website www.tools80.com einer Firma Schneider Handelsvertretungen NL. Vielleicht schauen Sie doch noch einmal nach solchen Tools in ihrem Baumarkt oder gehen gleich besser zum Fachhandel, der Profi-Werkzeug genau für ihre Zwecke anbietet.

Chefsessel-Europa Bestellfax 0044-700-5800289

Haben Sie auch unaufgefordert ein Fax erhalten, in dem als Sonderangebot ein Chefsessel, Typ Chefsessel Europa zu einem radikal reduziertem Preis angeboten wurde? Schauen Sie doch einmal auf Googles Produktsuche, Suchwort Chefsessel herein, wie günstig derartige Chefsessel woanders angeboten werden.

Angaben zum Werbefax:

  • Bestellfax: 0044-700-5800289 (Rufnummer aus Großbritannien)
  • Beworbene Domaine: www.chefsessel-europa.com
  • Angegebene Handeslvertretung: Schneider Handelsvertretungen NL
  • Angegebene Telefonnummer: 0031-848-307962 (Niederländische Rufnummer)
  • Angegebene Telefaxnummer: 0044-700-5800289 (in Großbritannien)
  • Abmelde-Adresse E-Mail: sperren@chefsessel-europa.com

Der 700er Rufnummernkreis beinhaltet in Großbritannien (wie in Deutschland auch) Sonderrufnummern. Ein Anruf dort ist mithin teurer. Dies gilt auch für den 848 Rufnummernkreis, hier in den Niederlanden - und auch in anderen Ländern.

Jetzt ganz gezielt nach Ihrer Wunschmarke suchen!

www.smr-news.com/signout funktioniert nicht

Immer noch berichten uns unsere Leser, daß die Abmeldung des SWISS MONEY REPORT über die Internetseite www.smr-news.com/signout nicht den erhofften Erfolg zeitigt. Die Funktionalität der Seite www.smr-news.com/signout haben wir getestet und die Abmelderoutine scheint jedenfalls webtechnisch zu funktionieren. Eine Erklärung der Betreiber des SWISS MONEY REPORT liegt uns nicht vor.


Werbefaxe European Stock Report

Aktuell gehen wieder Werbefaxe mit dem Titel EUROPEAN STOCK REPORT herum. Es sind erneute Fax-Reporte in denen eine chinesische Aktie (China Zongbao Clean Tech) beworben wird. Sollten Sie auch derartige Werbefaxe/Faxreporte unerwünscht und ohne diese bestellt zu haben, erhalten, lassen Sie uns diese bitte zukommen.

Nikola Iordanov und Planten3000

Steckt Nikola Iordanov hinter den Werbefaxen, die die Internetdomaine www.planten3000.com bewerben? Wir wissen es nicht. Wie die Frankfurter Rundschau berichtete, konnte Nikola Iordanov nicht überführt werden. Das Verfahren gegen Herrn Iordanov wurde eingestellt, da die Staatsanwaltschaft keine detaillierten Einzelnachweise lieferte. Nun ist der Verkauf von Kunst- und Textilpflanzen nichts ehrenrühriges, Fax-Spammerei schon. Die darf sich einfach nicht mehr lohnen. Wir arbeiten daran. Und wir sammeln weiterhin die Werbefaxe, die sie unaufgefordert erhalten. An Einzelnachweisen soll nichts mehr scheitern. Vielleicht sollte die Staatsanwaltschaft einmal ein paar Faxgeräte mit Fangschaltungen selbst betreiben.

Samstag, 21. Mai 2011

faxspam.info: Serviceteil Fangschaltungen - Praxis

Wir haben auf unsere Anfragen bei Netzbetreibern bezüglich Fangschaltungen inzwischen einige ausführliche Antworten erhalten:


O2 Telefonica:

Sehr geehrter Herr Bäuerle,

wünscht ein Kunde eine Fangschaltung muss er sich schriftlich mit folgenden Informationen
  • Rufnummer des Kunden
  • Stellungnahme zur Bedrohung oder Belästigung
  • zeitliche Einschränkung mit Datum, idealerweise Uhrzeit
  • Unterschrift des Kunden
  • Rechtsanwälte, die sich für Ihren Mandanten melden, brauchen zzgl. eine Vollmacht
  • Erklärung, dass sich der Kunde über die entstehenden Kosten im Klaren ist

an untenstehende Adresse wenden:
Telefónica Germany GmbH & Co. OHG
Kundenbetreuung
"Fangschaltung"
90345 Nürnberg
oder per Fax an die Nummer: 089/ 2442-6685

Die Kosten für die Fangschaltung betragen 180,00 EUR für eine Woche.

Für weitere Fragen können Sie sich gerne an uns wenden.

Freundliche Grüße
Carolin Eckert | Telefónica Germany GmbH & Co. OHG


DTAG:

Sehr geehrter Herr Bäuerle,
 
vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich selbst erst einmal etwas recherchieren musste. Es gibt unterschiedliche Lösungen, die Betroffenen von unerwünschten Anrufen/Faxnachrichten weiterhelfen können. In jedem Fall sollten sich Kunden von den Hotlines der jeweiligen Anbieter beraten lassen, welche Maßnahme am besten passt.
Kunden der Deutschen Telekom können sich hierzu an die kostenfreie Beratungshotline 0800 33 01000 wenden.
Prinzipiell haben Kunden die Wahl unter verschiedenen Möglichkeiten. So lassen sich beispielsweise anonyme Anrufe generell abweisen. Das Leistungsmerkmal "Abweisen unbekannter Anrufer" ist kostenfrei.
Allerdings werden hierbei alle Anrufer, deren Rufnummer nicht signalisiert wird, abgewiesen. Eine Unterscheidung zwischen "privaten" und "geschäftlichen" Anrufern ist leider nicht möglich.
Eine weitere Möglichkeit ist die gezielte Sperrung unerwünschter Anrufer. Das funktioniert über das "Sicherheitspaket Plus", das für 2,99 € je Monat buchbar ist. Hiermit ist es möglich bis zu zwanzig Rufnummern auf eine "Blacklist" zu setzen. Anrufe von diesen Rufnummern werden dann nicht mehr durchgestellt - auch wenn die Rufnummer nicht angezeigt wird. Allerdings muss die Rufnummer zur Eingabe in die Liste bekannt sein.
Mit dem Sicherheitspaket Plus ist es auch möglich, unerwünschte Anrufer per Tastenkombination am Endgerät abzuweisen. Der unerwünschte Anrufer kann Sie nicht ein zweites Mal belästigen, da er bei erneutem Verbindungsversuch automatisch abgewiesen wird.
Details finden Sie hier: http://www.telekom.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/EKI-PK-Site/de_DE/-/EUR/ViewProductDetails-Start?ProductRefID=0100001000171_0001%40EKI-PK&StageProductRefID=0100001000171_0001%40EKI-PK
Die von Ihnen angesprochene Möglichkeit der "Fangschaltung" nutzt das Leistungsmerkmal "Identifizieren (MCID)" und wird nach einem kostenlosen Anruf bei der Hotline schriftlich beauftragt. Allerdings sind die Kosten auf Grund des anfallenden Aufwandes leider höher. Die Einrichtung kostet 85,95 Euro und für die Durchführung  werden je angefangene 14 Tage 54,95€ fällig.
 
Für die Bearbeitung benötigen wir von unseren Kunden folgende Angaben:
 
  • Name, Vorname      
  • Telefonnummer      
  • Kundennummer      
  • Buchungskontonummer      
  • Zeitraum für die Überwachung
 
Leider können wir der Community keine gesonderten Preise anbieten.
 
Ich hoffe, dass Ihnen die Infos weiterhelfen und damit auch vielen Betroffenen geholfen werden kann.
 
Mit freundlichen Grüßen
Niels Hafenrichter
Deutsche Telekom AG
Corporate Communications
Niels Hafenrichter



Netcologne:


Sehr geehrter Herr Bäuerle,

leider können wir Ihnen bei Ihrer Anfrage nicht weiterhelfen und verweisen in diesem Zusammenhang auf § 101 der TKG, auch zu finden unter

Im Rahmen einer Fangschaltung wird durch Drücken einer Taste bzw. Tastenkombination am Telefon die Rufnummer des Anrufers „gefangen“. Einen Fax-Spamer im Rahmen einer Fangschaltung zu ermitteln, ist somit schwer möglich.

Eine Fangschaltung berechnen wir mit einer einmaligen Einrichtungsgebühr von 49,90 Euro brutto sowie mit einem Betrag von 29,90 Euro brutto pro Woche. Bitte beachten Sie, dass wir eine Fangschaltung für maximal vier Wochen einrichten können.

Wir empfehlen daher vorab einen Rufnummerntausch zu beauftragen, da die Einrichtung einer neuen Rufnummer preislich günstiger und mit deutlich weniger Aufwand verbunden ist. Diese wird mit lediglich einmalig 7,90 Euro brutto berechnet. In der Regel löst sich das Problem belästigender Anrufe dadurch umgehend.

Sieht man die Rufnummer des Anrufers auf Ihrem Display oder auf dem erhaltenen Fax, so empfehlen wir, sich diesbezüglich zuerst an die Bundesnetzagentur unter der Rufnummer 0228/14-0 zu wenden. Diese kann Ihnen gegebenenfalls mitteilen, wem diese Rufnummer zugeordnet ist.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen weitergeholfen zu haben.

Freundliche Grüße
NetCologne GmbH
i.A. Heike Runkel


Unitymedia:

Sehr geehrter Herr Bäuerle,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Kunden können bei uns Fangschaltungen beauftragen, wenn sie sich durch Dritte belästigt oder bedroht fühlen oder bei Anzweiflung der Telefonrechnung wegen unbefugten Zugriffs. Die Beauftragung muss schriftlich erfolgen. Dem Kunden werden dafür keine Kosten in Rechnung gestellt. Die Fangschaltung hat eine max. Dauer von 4 Wochen und beruht auf § 101 TKG.

Der Auftraggeber erhält von Unitymedia nach Einrichtung der Fangschaltung im Netz von Unitymedia eine Bestätigung und nähere Hinweise über die Technik der Fangschaltung.

Unitymedia stellt anschließend die Daten dieses "gefangenen" Anrufs fest und informiert den Auftraggeber dann unverzüglich schriftlich hierüber. Unitymedia ist grundsätzlich verpflichtet, dem Inhaber des Anschlusses, von dem die als belästigend und/oder bedrohend bezeichneten Anrufe ausgingen, darüber zu unterrichten, dass über diese Auskunft gegeben wurde. Hierbei handelt es sich lediglich um das Datum und die Uhrzeit, nicht den Namen/Anschrift oder Rufnummer. Davon kann nur eine Ausnahme gemacht werden, wenn der Auftraggeber schriftlich der Unitymedia gegenüber erklärt, dass ihm aus dieser Mitteilung wesentliche Nachteile entstehen können und wenn diese Nachteile bei einer Abwägung mit den datenschutzrechtlichen Interessen des gefangenen Anrufers als wesentlich schwerwiegender erscheinen. Erhält der Anschlussinhaber, von dessen Anschluss die als bedrohend oder belästigend bezeichneten Anrufe ausgegangen sind, auf andere Weise Kenntnis von der Auskunftserteilung, so ist er auf Verlangen über die Auskunftserteilung zu unterrichten.

Mit freundlichen Grüßen

Katrin Köster, M.A.
Unternehmenssprecherin

Unitymedia Group

Wir bedanken uns bei den Unternehmen für die freundlichen Auskünfte und hoffen, daß weitere angefragte Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Stellung beziehen. Weitere Informationen zu Fangschaltungen beziehungsweise MCID finden Sie hier: Fangschaltung, MCID.

Vegas77 News

Amsterdam/Freigericht: Laut einer Meldung der dgap-news startet Vegas 77 Entertainment SE eine Bezugsperiode für die geplante Kapitalerhöhung durch Ausgabe 442.500 neuer Aktien zum Preis von 15,00 Euro vom 23.05. bis 06.06.2011. Als Bezugsrechte werden genannt: WKN A1KRDG ISIN DE000A1KRDG0 und WKN A1C8PY ISIN DE000A1C8PY2 Aktien, Symbol LCP.
Desweiteren wird angegeben, daß die Schnigge Wertpapierhandelsbank die Bezugsrechtsvermittlung der Bezugsrechte der Vegas77 Entertainment AG, ISIN DE000A1C8PY2 WKN A1C8PY Aktien anbietet.
Zur Ausübung des Bezugsrechts werden die Depotbanken lt. Presseerklärung gebeten, die Zeichnungen der Aktionäre bis spätestens Freitag, den 06. Juni 2011 bei der biw Bank für Investments und Wertpapiere AG in Willich, aufzugeben und den Bezugspreis zu bezahlen. Als Kontobezeichnung wird KE Vegas77 genannt.
Als Herausgeber und Verantwortlicher für diese Pressemitteilung wird die ZENITH PR ADVISORS LTD Lukas Nistor Portland House Stag Place SW1E 5RS London in Großbritannien genannt.

Etwas unklar ist, ob es eine Sitzverlegung der Vegas 77 Entertainment gegeben hat: Auf der Website www.vegas77-entertainment.com ist im Impressum immer noch aufgeführt: VEGAS77 Entertainment SE, Postbus 59267, 1040 KG Amsterdam, Niederlande, Tel. +31204037415, Fax +31204037310, Direktor A. Joy. Diese Vegas77 Firmierung ist nach eigenen Angaben eine Beteiligungsgesellschaft. Die nun neu auftauchende Vegas77 Entertainment mit Sitz in Freigericht, lt. Meldungen eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Hanau unter HR B 93406, wurde vom dortigen Verwaltungsrat dieser Gesellschaft ermächtigt, "das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 5. Januar 2016 durch Ausgabe von bis zu 885.000 neuen, auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien im rechnerischen Nennwert von EUR 1,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder in mehreren Teilbeträgen um bis zu insgesamt EUR 885.000,00 zu erhöhen." (Zitat Ende, Quelle: adh-hoc-news von heute)

Aktueller Kurs der Vegas77-Aktie gestern EUR 18,50 (Frankfurter Börse zum Börsenschluß). Das durchschnittlich erwartete Kursziel von 30 ShareWise-Mitgliedern (Prognose von heute) lautet auf EUR 13,48.

Diese Meldung ist bisher nur im Internet über verschiedene Seiten bekannt gemacht worden. Fax-Reporte - auch im Rahmen von Fax-Spamming - liegen hier bisher nicht vor. Sollte es bei dieser Entwicklung bleiben, so ist dies ausdrücklich zu begrüßen und alle diejenigen Faxgerätebetreiber, die bisher mit Kaufempfehlungen für Vegas77-Aktien oft geradezu überschwemmt wurden, werden sicher dankbar sein.

Freitag, 20. Mai 2011

Piratenpartei ohne Internet

Kommentar: Soviel Engagement der Polizeibehörden in Europa wünscht man sich einmal gegen die Fax-Spammer, die tatsächlich Woche für Woche und teilweise jahrelang erhebliche Schäden anrichten.

Dienstag, 17. Mai 2011

faxspam.info: Serviceteil Fangschaltungen

Eine gute Möglichkeit, einen Absender eines unverlangt zugesendeten Werbefaxes trotz unzutreffender Absenderkennung ausfindig zu machen, ist eine Fangschaltung. Hier bedarf es jedoch einer raschen Reaktion des Anschlußinhabers. Dies wird mit ein Grund sein, daß die Spam-Faxe nachts versendet werden. Auch liegen die Kosten dafür in der Regel recht hoch, da eine Fangschaltung mit personellem Aufwand verbunden ist. Wir haben bei den führenden Festnetz-Telefonieanbietern angefragt, wie eine Fangschaltung seitens ihrer Kunden beauftragt werden kann, wie die Vorgehensweise ist und welche Kosten zu tragen sind. Selbstverständlich haben wir auch um ein Entgegenkommen für unsere verehrte Leserschaft angefragt. Wir werden hier im Serviceteil weiter berichten.

Update 21.05.2011: Die ersten Antworten finden Sie jetzt hier auf faxspam.info.

Montag, 16. Mai 2011

faxspam.info: Serviceteil Technik

Das Thema, unerwünschte Faxwerbung zu vermeiden, abzuwehren und abzustellen ist sehr vielfältig. Die Bedürfnisse der Telefaxnutzer sind außerordentlich unterschiedlich und für den Normalnutzer kaum vorstellbar. Uns erreichen jeden Tag die unterschiedlichsten Anforderungen. Und wir haben versprochen, alles zu unternehmen, was in unseren beschränkten Kräften steht. Heute beginnen wir mit unserem Serviceteil in Sachen unerwünschter Faxwerbung:

Wir haben heute die führenden Hersteller von Faxgeräten angeschrieben und gebeten, uns mitzuteilen, welche technischen Vorrichtungen bisher realisiert wurden, seitens des Faxgerätes Faxspam vermeiden zu können.

Folgende Hersteller wurden angeschrieben:

* Philips
* Canon
* HP
* Brother
* Panasonic
* Olivetti
* Sagem
* Samsung
* Sharp
* Oki
* Lexmark


Die Reihenfolge ist rein zufällig und hat keine weitere Bewandtnis.

Update 23.05.2011: Eine sehr ausführliche Antwort zur Fax-Filter-Technik liegt inzwischen vor.

Unerwünschte Faxwerbung nun auch in Polen und Frankreich

Inzwischen haben sich die Fax-Spammer der verschiedenen Werbefaxe und Fax-Reporte, die Sie und ich nicht bestellt haben, mit ihrer unerwünschten Fax-Werbung auch nach Polen und Frankreich gewendet, wohl, um auch dort vielleicht den einen oder anderen "Investor" zu finden. Es ist inzwischen also nicht mehr nur der deutschsprachige Bereich betroffen.

Wir haben daher einen internationalen Blog ins Leben gerufen, um auch unsere polnischen und französischen Nachbarn zu informieren. Die offizielle EU schläft hier 'mal wieder. Machen wir uns unsere EU also selber und helfen unseren europäischen Mitbetroffenen in eigener Intiative.

Hier finden Sie die Adresse:

telefax internationale

Die Übersetzungen sind sicherlich nicht perfekt, wir tun, was wir können.




telefax spam - w języku polskim - en français - auf deutsch - in english

Sonntag, 15. Mai 2011

Telecorp Inc. TK - WKN A1CTEH Faxspam

Der Europe Money Report wird aktuell wieder als unverlangte und unaufgeforderte Faxwerbung versendet. Beworben wird wieder die Telekommunikations-Aktie der Firma Telecorp.Inc., WKN A1CTEH, ISIN CA8792961010. Auch zahlreiche Internetseiten, Foren und Presseverteiler wurden mit dieser Werbung übersät. Angeblich soll ein Abmelden des Europe Money Reports nun über die E-Mail Adresse emrnews@yahoo.com funktionieren. Als Absenderkennung ist die Rufnummer +448723310402 angegeben. Es wird angegeben, daß unter dieser Faxnummer auch Abmeldungen entgegengenommen werden und man dann nach der Abmeldung auch keine Nachrichten von dort mehr erhält. Es handelt sich um eine Sonderrufnummer aus Großbritannien. Bitte informieren Sie sich zu den einzelnen Stichworten und der Rufnummer unter den untenstehenden Labels weiter.

Samstag, 14. Mai 2011

faxspam.info - In eigener Sache

Verehrte Leserinnen, sehr geehrter Leser,

nachdem unser Blog auch in einem Beitrag auf faz.net erschienen ist, haben wir einige Anfragen zum Blog selbst erhalten. Damit hier neue Leserinnen und Leser nicht alle Informationen aus den verschiedenen Beiträgen zusammensuchen müssen, schreibe ich Ihnen heute in eigener Sache:

Wir koordinieren die Zusammenarbeit von unerwünschten Werbefax-Zustellungen Betroffener und recherchieren selbst, um an die Verantwortlichen heranzukommen. Sie können dazu beitragen, indem Sie uns die Werbefaxe, die sie erhalten und eventuell vorhandene Absenderkennungen, die ihr Fax-Journal erkennt, einfach zukommen lassen:

Unsere Adresse:
3SKOM Sedlaczek GbR, z.Hd. Herrn Bäuerle, Kaiserstraße 61, 53721 Siegburg, Allemagne
Sondertelefaxnr.: 03221.2325364 (AT/CH bitte 0049.3221.2325364 wählen)
E-Mail: email@3skom.de 
Der Blog wurde von Maximilian Sierig übernommen. Bitte verwenden Sie die im Impressum stehenden Angaben.

Vielleicht hat sich auch sonst noch etwas ergeben, was Sie beitragen können. Nur zu. Selbstverständlich können Sie auch einfach hier öffentlich kommentieren. Bitte geben Sie dann im eigenen Interesse nicht die vollständige Faxrufnummer an.

Sollten Sie damit einverstanden sein, daß Ihre übersandten Unterlagen/Werbefaxe an Ermittlungsbehörden weitergegeben werden, so ist es sehr freundlich, wenn Sie dies gleich mitteilen. Ansonsten wird immer um ihr Einverständnis nachgefragt. Keinesfalls wurden und werden Daten an Dritte weitergegeben, wenn nicht Ihr ausdrückliches Einverständnis vorliegt. Sollten Sie derartige Unterlagen benötigen, um beispielsweise Ihre Polizeidiensstelle oder Staatsanwaltschaft davon zu überzeugen, daß hier sehr wohl ein sogenanntes Öffentliches Interesse gegeben ist und es sich nicht um einen Einzelfall handelt, so geben Sie uns bitte unter Angabe des behördlichen Aktenzeichen/Tagebuchnummer und der Behörde Bescheid, so daß wir Ihnen die erforderlichen Unterlagen zukommen lassen. So kann hier jeder anderen helfen.

Selbstverständlich erfolgt unsere Arbeit hier ohne jede Berechnung und ist Ehrensache. Auf der anderen Seite kann daher auch nicht eine Bearbeitung nach gewerbsmäßigen Standards erfolgen. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Ein paar Euro kommen inzwischen über die Werbebanner herein. Dies ist erfreulich, deckt aber weder die Kosten noch auch nur den hier geleisteten Einsatz ab. darauf kommt es auch nicht an. Dieser Blog wurde gegründet, weil uns selbst diese unzulässigen Werbefaxe stören. Wir werden weiter machen, bis sich das fragwürdige "Geschäftsmodell" der Fax-Spammerei in jeder Spielart erledigt hat. Ob dies letztenendes über die betriebene Aufklärung, technische Vorkehrungen, über behördliche Ermittlungen oder sonstigen Widerstand dagegen ergibt oder genau durch das Zusammenspiel verschiedenartigster Maßnahmen, dies wird sich zeigen. Erst dann ist dieser Blog überflüssig. Dieser Tag wird kommen. Bitte helfen Sie mit.

Es grüßt Sie und wünscht Ihnen - trotz des ärgerlichen Anlasses - alles Gute
Ihr
Martin Bäuerle

Mittwoch, 11. Mai 2011

Zongbao Clean Tech - WKN A1C10T

Die Aktie der China Zongbao Clean Tech Ltd., WKN A1C10T, ISIN GB00B3YGKN73, wird wieder massiv über den EUROPEAN STOCK REPORT beworben. Dieser auch dreist unaufgefordert zugesandte Fax-Report (Börsenbrief ist da zuviel gesagt) verspricht wieder das Blaue vom Himmel. Tatsächlich ist die Aktie der China Zongbao Clean Tech Ltd. weiter gefallen. Wir berichteten bereits darüber.

Auch konnte für die angebliche Abmeldeadresse esr-abmelden@mail.ru bisher noch keine erfolgreiche Abmeldung dieser unerwünschten Faxwerbung berichtet werden. Warum derartige Fax-Spammer dennoch eine solche Abmeldemöglichkeit vorsehen, hatten wir in unserem Beitrag zum SMR-Report kommentiert.

Wir neigen dazu, dem EUROPEAN STOCK REPORT auch mit seiner Empfehlung zum Kauf der Aktie der China Zongbao Clean Tech Ltd. nicht zu folgen. Wer derart auf Kosten seiner Adressaten ohne deren Einverständnis Werbung macht, verspielt das notwendige Vertrauen. Auch ist es hochriskant, in derart künstlich gepuschte Aktientitel zu investieren, da diejenigen, die das Puschen der Aktien (hier WKN A1C10T) besorgen, am besten wissen, wann man wieder verkaufen muss, um Gewinn zu machen. Das Puschen dient ja dann oft gerade dem Zweck, die eigenen Aktienbestände teurer verkaufen zu können.

Vegas 77 Entertainment: Bericht auf faz.net

Über die Aktie der Vegas 77 Entertainment berichtet inzwischen auch die FAZ in einem Artikel, auf den wir hier gerne verweisen:

FAZ zu Vegas 77 Entertainment

Wir berichten weiter unter dem Label vegas77 und der Internetdomaine www.vegas77-aktienkurs.de.

www.planten3000.com 0044-700-5800289 Werbefaxe

Wohl eines der abenteuerlichsten unerbetenen und illegalen Werbefaxe ist eines zu Kunstpflanzen (auch Textilpflanzen), die auf allen möglichen Wegen und unter allen möglichen Internetdomainen angeboten werden:

Bestellfax-Nummern von www.planten3000.com:

0044-700-5800289

E-Mail Bestelladressen von www.planten3000.com:
post@sportgames.biz
post@textilpflanzen.biz
ordern@textilpflanzen.biz

Der Domaininhaber hat seine Adresse raffiniert geschützt. Die hier schon anderweitig negativ aufgefallene Internetfirma Tucows hat dies bewerkstelligt:

Domain Name: PLANTEN3000.COM
Registrar: TUCOWS INC.
Whois Server: whois.tucows.com
Referral URL: http://domainhelp.opensrs.net
Name Server: NS1.SYSTEMDNS.COM
Name Server: NS2.SYSTEMDNS.COM
Name Server: NS3.SYSTEMDNS.COM
Status: clientTransferProhibited
Status: clientUpdateProhibited
Updated Date: 23-mar-2011
Creation Date: 23-mar-2011
Expiration Date: 23-mar-2012

Die hier mit dem Verkauf und dem Versand unerwünschter Werbefaxe tätig werdende Firma ist angeblich in Gibraltar beheimatet.

www.mechanik100.com 00822636621 Werbefaxe

Wieder werden unerbeten Werbefaxe verschickt, die zu Bestellungen von Werkzeugkoffern, Schuhputzmaschinen, Koffersets, Stromerzeugern, Klappleitern etc. animieren sollen und zum Besuch des zugehörigen Shops auf www.mechanik100.com (den wir hier natürlich nicht verlinken). Beworben wird auch noch die Bestellfax-Rufnummer 0044-2070-606457. Ein aufmerksamer Leser, bei dem wir uns alle bedanken möchten, hat die Absenderkennung des Werbefaxes zu mechanik100 ausfindig gemacht. Sie lautet 00822636621 und beinhaltet eine Faxnummer aus Südkorea. Wir gehen der Sache nach. Nach Auskunft der FTC in Südkorea stammt die Rufnummer 00822636621 direkt aus Seoul.

www.smr-news.com/signout - Werbefaxe abbestellen

Immer wieder berichten uns Leserinnen und Leser, daß Ihre Versuche, sich für den Erhalt der Werbefaxe über die Seite www.smr-news.com/signout abzumelden, nicht den gewünschten Erfolg zeitigten.

Warum nun, bieten die Fax-Spammer überhaupt eine solche Möglichkeit an, wenn sich damit dann doch nicht der Erhalt der Werbefaxe abbestellen läßt?

Zum einen besuchen Sie einfach deren Seite, was eine Möglichkeit darstellt, sie vielleicht doch noch zu einem Einverständnis zu bewegen. Zum anderen wissen die Fax-Spammer nun, nachdem sie, verehrte Leserin und verehrter Leser, das Formular auf www.smr-news.com/signout ausgefüllt haben, daß es diese Faxnummer gibt und sogar, daß Faxe an diese Faxnummer zur Kenntnis genommen werden. Wir gehen davon aus, daß die Fax-Spammer einfach alle numerisch möglichen Telefonnummern anfaxen, dies auch mit mehreren Versuchen - und die Rufnummern, an denen sich dauerhaft kein Fax meldet, aussortieren. Haben Sie schon einmal einen Piepston am Telefon gehabt? Dann hat die Vorauswahl beispielsweise über die ISDN-Dienstekennung nicht funktioniert und sie hatten so einen Faxversuch am Ohr. Die Rufnummer, die die Adressaten der gar nicht bestellten Werbefaxe nun sogar selbst mühevoll in das Formular www.smr-news.com/signout eintragen, sind damit dann durch einen Fax-Empfänger persönlich und eigenhändig bestätigte Fax-Anschlüsse, die infolge gerne und regelmäßig auch für weitere Werbefaxe adressiert werden. Daß diese Werbefaxe unerwünscht und nicht bestellt sind, macht da wenig aus. Denn das mangelnde Interesse an diesem Werbefax kann sich ja einmal ändern, es kann wer anders das nächste lesen und doch interessant finden usw. usf. Nichts ändert dies natürlich daran, daß derartige Werbefaxe illegal sind. Aber die staatlichen Behörden scheuen in solchen Dingen offensichtlich (ausländische) Amtshilfe für ihre Ermittlungen zu organisieren und so bleiben die Fax-Spammer unerkannt und können sogar die Kosten ihrer Faxwerbung fast vollständig auf die Faxempfänger umlegen.
Wir möchten dieses "Geschäftsmodell" uninteressant machen. Dazu hilft vor allem Aufklärung, die wir hier auch privat leisten können. Und es hilft, den Behörden den Umfang der Störung von Betriebsabläufen und unnötiger Kosten deutlich zu machen. Bitte weisen Sie Ihre Kammer auf das Problem hin, erstatten sie Anzeige bei einer Polizeidienststelle und der Wettbewerbszentrale, die gezielt solche Verstöße wie unerlaubte Faxwerbung verfolgt.


Au Minera Corp. WKN A1H51J Aktie

Und noch einen Tipp vermeint EMR-NEWS zu haben, die Au Minera Corporation Aktie mit der ISIN CA0501221000 und WKN A1H51J. Allerdings fällt diese Aktie gerade. Also bitte keine Aktien kaufen, zumal diese per Fax-Spam und zweifelhaften Fax-Reporten des Europe Money Report beworben werden. Auch hier ist wieder die emr-news Fax-Spam-Rufnummer +448723310402 im Spiel (auch 00448723310402).

Dienstag, 10. Mai 2011

emr-news +448723310402 fax spam

Jetzt kommt es knüppeldick: Der Europe Money Report überschlägt sich gar, was die Stromerzeugung aus Biomasse angeht. Und versendet Fax-Spam unter der Rufnummer +448723310402, daß die Faxgeräte deutscher Gewerbetreibender bald wohl nur noch für die Kenntnisnahme fragwürdiger Fax-Reporte schaffen. Die Fax-Spammer kostet das so gut wie nichts. Die Kosten tragen die Empfänger von Europe Money Report & Co.

Charles Vignari ein Top-Analyst?

Der SWISS MONEY REPORT will uns einen Herrn namens Charles Vignari als Top-Analysten verkaufen, der ausgerechnet Zeit hat, sich mit der kleinen Vegas77-Aktie aus Holland zu beschäftigen. Wir bemühen an dieser Stelle einmal die Google-Suche weltweit nach Top-Analysten:

Benutzerdefinierte Suche


Wird interessant sein, wie sich die Suchergebnisse nach Charles Vignari ab sofort ändern werden. Aktueller Kurs der Vegas77-Aktie ist EUR 18,40. Da haben doch glatt welche (wieder) gekauft. Die Vegas77-Aktie wurde inzwischen auch in Frankreich beworben. Für die deutschsprachigen Leser haben wir unter der Internetdomaine www.vegas77-aktienkurs.de unsere Veröffentlichungen zu dieser Aktie (Label vegas77), die so zweifelhaft beworben wird, zusammengefaßt.

Machen wir einmal unsere Analyse:

Am 3. März 2011 begann die "Kurs-Rallye", die durch Massen-Spam gepuscht wurde, mit einem Handelsvolumen von gerade einmal 388 Aktien und einem Kursgewinn von EUR 8,00 auf EUR 8,80. Das 52-Wochen-Hoch (so lange gibt es die Aktie allerdings noch nicht) wurde bereits am 26.04.2011 erreicht und zwar mit einem Handelsvolumen von 86.875 Aktien und einem Kurs von EUR 36,95. Nun wurde kassiert. Das Handelsvolumen stieg noch einmal krass an (auf über eine halbe Millionen!) innerhalb der nächsten nicht einmal 2 Tage, doch der Kurs rutschte dahin, wo er auch realistisch sein dürfte, auf EUR 7,80 und erreichte damit das 52-Wochen-Tief bereits am 28.04.2011. Hier dürften wieder Rückkäufe aus dem Dunstkreis des SWISS MONEY REPORT getätigt worden sein - und in einer zweiten Runde versuchte man - mit einigem Erfolg - die Aktie zu allmählich wieder steigenden Kursen an den Mann und an die Frau zu bringen. Es steht zu erwarten, daß diese Kursgewinne wieder genauso realisiert werden wie zuvor. Und zwar von den interessierten Kreisen, die sich vor aller Puscherei bereits zum Emmissionspreis mit Vegas77-Aktien eingedeckt hatten. Wenn nicht gar die Gründung der Aktiengesellschaft nur zum Zwecke der Realisierung per Fax-Spam forcierter Kursgewinne erfolgte. Abwegig ist dieser Gedanke jedenfalls nicht. Wir schrieben dies schon an anderer Stelle: Wer sich in Vegas77-Aktien engagiert, wettet wahrscheinlich gegen Insider. So unser Kommentar vom 4. April 2011 zur Vegas77-Aktie: "Spekulanten sollten sich darüber klar sein, hier gegen Insider zu spekulieren."

Sharewise.com - Die Aktiencommunity

Montag, 9. Mai 2011

Charles Vignari zur Vegas77 Aktie

Gerade diese Nacht kam ein erneutes und nicht bestelltes Werbefax des SWISS MONEY REPORT herein, in dem ein Herr Charles Vignari eine Chart-Analyse zu Vegas77 veröffentlicht. Herr Vignari wird als führender Spezialist auf dem Gebiet der technischen Aktienanalyse vorgestellt. Falls Sie dieses Thema ernsthaft interessiert, dann schauen Sie vielleicht lieber hier herein: Elliott-Wellen (Forum dazu). Tatsächlich haben bisher andere Analysten hier eine bessere Vorausschau gehalten. Weitere Informationen hierzu im Themenstrang unter dem Label vegas77. Ohne den technischen Aktienanalysen zu nahe treten zu wollen, ist diese Chart-Analyse von Charles Vignari schon sehr gewagt. Denn Charles Vignari übersieht, daß hier die fundamentalen Daten so stark maßgebend sind und die Aktie zudem noch sehr jung ist, daß eine technische Analyse doch - um es einmal vorsichtig auszudrücken - nicht professionell ist. Was Herr Vignari auch übersieht, ist, daß man rechtswidrig auf Kosten der Adressaten versendeten Reports nicht zur Verfügung stehen sollte.




Freitag, 6. Mai 2011

Online Marketingleads NL - www mechanik100 com

Wollen Sie einen Flaggenmast gratis erhalten? Dann brauchen Sie einfach nur bei mechanik100 einen Stromerzeuger, ein Kofferset oder ein anderes "hochwertiges" "Industriegerät" zu Spottpreisen zu kaufen. So jedenfalls das Werbeversprechen eines zur Zeit wieder ausgesendeten Fax-Spams, also unerwünscht und unerbetener sowie illegal auf Kosten des Empfängers zugesendeter Faxwerbung. Bestellt werden kann unter der Telefax-Rufnummer 0044-2070-606457, wovon natürlich abgeraten wird, da unseriöse Werbemethoden, bei denen zudem der größte Teil der Kosten auf den Adressaten abgewälzt wird, auch ein Indiz für ansonsten zweifelhaftes Geschäftsgebahren sein dürften. Nur ganz klein - ohne Adresse - findet sich als Absender eine Firma, die wir ansonsten nirgendswo ausmachen konnten: Online Marketingleads NL. Berichten anderer Betroffener des Fax-Spam von mechanik100 zufolge, wird seitens Online Marketingleads NL auf Abmeldungen nicht reagiert. Es steht auch zu vermuten, daß es eine solche Firma gar nicht gibt, denn bis auf diese Zeile völlig gleichlautende unerbetene Faxwerbung wird auch unter der Absenderkennung G.K. Industrievertretungen versendet (wir berichteten). Einige Interessenten haben Testbestellungen ausgebracht, wir werden berichten, sobald wir mehr zu den Aktivitäten der angeblichen Online Marketingleads NL erfahren. Für unsere Berichte zum Thema mechanik100-Faxspam haben wir eigens die Internetdomaine www.mechanik100.de eingerichtet.

Donnerstag, 5. Mai 2011

China Zongbao Clean Tech Limited WKN A1C10T

Der EUROPEAN STOCK REPORT ist einer der zweifelhaften Reporte, die Europas Faxgeräte und insbesondere die des deutschsprachigen Bereichs mit nicht erbetener Faxwerbung auf Kosten der Adressaten belagern. In der neuesten Fax-Spam-Aussendung bewirbt der EUROPEAN STOCK REPORT wieder einmal die Aktie eines chinesischen Düngemittel-Produzenten:

China Zongbao Clean Tech Ltd.
WKN A1C10T, ISIN GB00B3YGKN73

Diese Firma gibt es natürlich wirklich:
China Zongbao Clean Tech Limited
904, Harvest Building
29 – 35 Wing Kut Street
Central Hong Kong
E-Mail: info@chinazongbao.com

Hongkong gehört ja inzwischen wieder zu China.

Gehandelt wird die Aktie in Deutschland auf dem Handelsplatz der Börse Frankfurt und seit Februar 2011 gepuscht. Wer der letzten Empfehlung des EUROPEAN STOCK REPORT gefolgt ist, hat inzwischen einiges an Geld verloren. So wurde bei einem Kurs von EUR 1,77 und einem avisiertem Kursziel von EUR 2,50 eine Kaufempfehlung vor allem per Fax-Spam gepuscht. Der aktuelle Kurs beträgt EUR 1,51.

Und so sieht das "Geschäftsmodell" solcher zweifelhafter Aktionen aus: Die Kosten für illegalen Fax-Spam (und entsprechende "Pressemeldungen") sind sehr niedrig. So werden also relativ billige Aktien gepuscht, um einen Kurs einer von vielen kaufbaren Aktien nach oben zu treiben und dann selbst den eigenen Bestand zu einem möglichst hohen Kurs zu verkaufen. In der Regel ist das einzige Illegale daran der Fax-Spam. Und deswegen versuchen wir die Delinquenten auch genau da zu packen. Für jeden Hinweis sind wir dankbar. Wichtig ist zudem, daß zukünftig auch möglichst niemand mehr auf solche Aktionen hereinfällt. Dann funktioniert es nicht mehr und der Ertrag sinkt unter den Aufwand der doch recht aufwendig geheimgehaltenen Fax-Versenderei.

http://www.faxspam.info/

Montag, 2. Mai 2011

SWISS MONEY REPORT - 0031848678326

Wir möchten uns an dieser Stelle einmal für die Mitarbeit unserer Leserinnen und Leser bedanken. Von hier ist es jetzt auch wieder gelungen, eine Absenderkennung des Telefax-Versandes des Swiss Money Report festzustellen. Und zwar die

Nr. 0031848678326 bzw. +31848678326

Andere Schreibweisen sind 0031 848 678 326 bzw. +31 848 678 326. Es handelt sich um ein G3-Fax und arbeitet ohne Fehlerkorrektur (ECM). Die Fax-Absenderkennung ist eine mit niederländischer Vorwahl. Es sei darauf hingewiesen, daß Absenderkennungen zwar gefälscht werden können, aber unter der angegebenen Rufnummer ein Fax erreichbar sein muß.


Radarwarner Fax-Spam 0031848672658

Aktuell: Auch der Radarwarner-Faxspam geht wieder rum. Diesmal werden die Rufnummern 0031 848672658 und 0033 176502575 kommuniziert. Wir hatten bereits darüber berichtet.

Beworbene Produkte sind Speedopilot und Trafipax angeblich seitens der Firma Global Vertrags- und Adressmarketing, Adresse siehe hier: Fa. Global in La Paz.

Wir haben die Informationen zu den Radarwarnern einmal angefordert.

SWISS MONEY REPORT - Vegas77, die 2. Runde

Schon wieder wird der SWISS MONEY REPORT illegal per Fax-Spam beworben. Eine neue Aussendung unerbetener, sittenwidriger und illegaler Faxwerbung auf Kosten der Adressaten ist diese Nacht herausgegangen. Was man dagegen tun kann haben wir hier einmal zusammengestellt.
Vom Kauf der Vegas77 Aktie wird abgeraten, um welche Masche es sich vermutlich handelt, hatten wir hier erläutert.

Fax-Report: Swiss Money Report
Beworbene Aktie: Vegas77 Entertainment SE
WKN: A1C8PY
ISIN: DE000A1C8PY2

Es wird dieselbe Masche nun ein zweites Mal versucht. Auf ein Gelingen und "Mitfahren" kann wohl nicht spekuliert werden, da inzwischen, auch Dank unserer Arbeit, die selbstnützigen Absichten der Fax-Spammer und ihres Umfeldes inzwischen doch zu bekannt sind. Auch die Börsenhändler mahnen zur Vorsicht. Von dort ist auch zu erfahren, daß die Vegas77 Entertainment SE vordem noch Curcho Capital SE hieß und eine reine, im Frankfurter Freiverkehr gelistete Vorratsgesellschaft (die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 28.10.2010) der XIAG SPAC Invest AG war.

Noch ein wichtiger Hinweis: Die angeblichen Abmeldeadressen abmelden@email.ru und smr-news.com/signout funktionieren nach wie vor nicht.

Sonntag, 1. Mai 2011

Vegas77 Aktie WKN A1C8PY, ISIN DE000A1C8PY2

Die Aktie der Vegas77 Entertainment SE (WKN: A1C8PY / ISIN: DE000A1C8PY2 / Symbol: LCP) wird massiv, illegal und sittenwidrig über diverse Reporte beworben:

EMR NEWS INFO
EUROPE MONEY REPORT
EUROPEAN STOCK REPORT
SWISS MONEY REPORT

Wir haben inzwischen den verantwortlichen Herausgeber der Pressemitteilungen der Vegas77 Entertainment SE ausfindig gemacht:

ZENITH PR ADVISORS LTD
Lukas Nistor
Portland House
Stag Place
SW1E 5RS London
Großbritannien

Quelle: DGAP News

Wir haben Herrn Nistor von Zenith PR Advisors um eine Stellungnahme zum massenweisen Fax-Spam zugunsten seines Kunden Vegas77 gebeten.