Donnerstag, 1. Dezember 2011

Faxspam www.hotspot-depot.com

Wieder wird Faxspam ganz im Stil des Swiss Money Report versendet. Diesmal nennen sich die Werbefaxe "Hotspot-Depot" und empfehlen eine Aktie namens Underseas Research & Recovery Ltd., WKN A0RMS3, ISIN CA9043511034, die nur ein geringes Handelsvolumen aufweist und daher für eine Kursbeeinflussung per Faxspam besonders geeignet ist. Fallen Sie nicht darauf herein. Wann der (oder die) Fax-Spammer verkaufen, wissen allein diese. Sie können da nur spekulieren. Und dann werden die Kurse fallen, damit die Fax-Spammer die beabsichtigten Gewinne mitnehmen können.

Eine Abmeldung unerwünschter Werbefaxe soll unter fax@hotspot-depot.com möglich sein, eine gültige Faxnummer ist nicht angegeben, was bereits gegen die einschlägigen CCITT/ITU-T Vorschriften verstößt.

Klarer Tipp: Finger weg!

Donnerstag, 24. November 2011

Fax-Spam

Es hört immer noch nicht auf mit dem Fax-Spam in Deutschland. Daher belassen wir diesen Blog an dieser Stelle. Es scheint, es braucht's. Und sei es nur zu Dokumentationszwecken. Getan hat sich etwas in Sachen Faxspam, der als SWISS MONEY REPORT in Erscheinung tritt. Aus diesem Anlaß wird auch auf die folgende Pressemitteilung der Bundesnetzagentur vom 25.10.2011 hingewiesen:
[Zitat Anfang] Die Bundesnetzagentur ist jetzt gegen als "Swiss Money Report" bekannte Spam-Faxe vorgegangen. Alle deutschen Netzbetreiber wurden aufgefordert, soweit es ihnen technisch möglich ist, eingehende Verbindungen sowie die Erreichbarkeit von insgesamt sechs auf den Faxen angegebenen ausländischen Rufnummern zu unterbinden.

"Aufgrund neuer technischer Erkenntnisse konnten wir die jetzige netzseitige Sperrung anordnen. Mit dieser neuartigen Maßnahme werden die Verbraucher vor einer massiven Belästigung durch derartige Werbefaxe mit Auslandsbezug geschützt", betonte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.
Der "Swiss Money Report" ist ein Fax-Newsletter mit Börseninformationen. Inhalt der Werbefaxe ist stets eine Kaufempfehlung für eine bestimmte Aktie, zu der angeblich ein Kursanstieg erwartet wird. Nach den der Bundesnetzagentur vorliegenden Beschwerden wird dieser Fax-Newsletter mehrmals pro Woche versendet. Als Kontaktrufnummern sind stets ausländische Rufnummern angegeben. Zudem enthalten die Werbefaxe den Hinweis auf die Möglichkeit zur Abmeldung des Fax-Newsletters per E-Mail bzw. im Internet.
Nach den Angaben der betroffenen Verbraucher hat die Rücksendung eines Faxes an eine der Kontaktrufnummern sowie die Versendung einer E-Mail mit der Angabe, keine weiteren Faxe erhalten zu wollen, keinen Erfolg gebracht. Der Fax-Newsletter wurde weiterhin in hoher Stückzahl zugesandt. Da dies häufig zur Nachtzeit geschah, wurden insbesondere Verbraucher, die nur eine Leitung für Telefon und Faxgerät nutzen, durch das Klingeln massiv belästigt.
Die Vorschriften des Telekommunikationsgesetzes ermöglichen der Bundesnetzagentur in erster Linie ein Einschreiten bei rechtswidrig genutzten nationalen Rufnummern. Hier kann die Bundesnetzagentur unter anderem gegenüber dem Netzbetreiber, in dessen Netz diese Rufnummer geschaltet ist, die Abschaltung der Rufnummer anordnen. Gegenüber ausländischen Netzbetreibern ist dies jedoch nicht möglich.
Auch in Zusammenarbeit mit verschiedenen ausländischen Regulierungsbehörden konnte weder der Urheber ermittelt noch die massenhafte Versendung der unverlangten Werbefaxe unterbunden werden. Die Bundesnetzagentur hat daher im Rahmen eines Musterverfahrens die Sperrung der von den Rufnummern eingehenden und der zu diesen Rufnummern ausgehenden Verbindungen angeordnet. Vorausgegangen war eine Untersuchung, ob eine solche Anordnung technisch umsetzbar ist. Die Mehrheit der Netzbetreiber hat sowohl die eingehenden Verbindungen von den bekannten ausländischen Rufnummern als auch deren Erreichbarkeit unterbunden. [Zitat Ende]

Darüber wurde hier bereits berichtet. Hier nun also der Wortlaut der Pressemitteilung. (PDF-Download hier)
Wir wünschen Ihnen ein spamfreies und schönes Wochenende.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Blog auf www.faxspam.info wird eingestellt

Wie mir der Erwerber des Blogs www.faxspam.info, Herr Maximilian Sierig, mitteilt, kann er aus zeitlichen und finanziellen Gründen den Blog leider auch nicht weiterführen. Der Blog www.faxspam.info wird damit also beendet.

Inzwischen hat die Bundesnetzagentur die deutschen Telefongesellschaften angewiesen, von und zu den bekannten Telefax-Rufnummern des SWISS MONEY REPORT telefontechnisch nicht mehr weiterzuvermitteln. Bleibt zu hoffen, daß die Behörden und die Politik den berechtigten Ärger über Faxspam nicht dazu benutzen, damit einen Einstieg in einen nationalen Informationszoll vorzunehmen, wie er ja auch bereits für die Internetnutzung angedacht ist.

Allen Lesern und Helfern an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön!

Montag, 3. Oktober 2011

Europa in der Euro-Krise

Es ist so manches ärgerlich. Und Fax-Spam hin oder her: Angesichts der Eurokrise stellen sich ganz andere Fragen:
 
Fragen Sie einmal ihre Bundestagsabgeordnete und ihren Bundestagsabgeordneten:
  • Haben Sie schon einmal - ganz privat verantwortet - eine Bürgschaft übernommen? Und wie ist das ausgegangen?
  • Wie verantworten Sie die "öffentliche" Bürgschaft über die gigantische Summe von 211.000.000.000,00 Euro, der sie zugestimmt haben, persönlich? Und woher soll das Geld, im Falle, daß diese ungeheure Summe fällig wird, hergenommen werden?
  • Würden Sie auch genauso Bürgschaften für finanziell notleidende Familien bei ihnen vor Ort leisten? Welche notleidenden Familien bei ihnen vor Ort kennen sie mit Namen und Adresse? Wann waren sie das letzte mal dort?
Deine eigene Solidarität ist gut. Sie haben dazu etwas zu sagen? Gerne hier.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Übergabe des Blogs faxspam.info

Verehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

ich freue mich, daß Sie hier, vielleicht wieder einmal, hereinschauen und möchte Sie über die Entwicklungen informieren. Dieser Blog wird zukünftig fortgeführt von Maximilian Sierig aus Ottersberg, worüber ich mich sehr freue. Er wird sich in Kürze hier vorstellen. FaxSpam.Info hat viel erreicht und war, wahrscheinlich genau deshalb, auch Angriffen ausgesetzt, die teilweise sehr massiv waren. Als Domaineninhaber traf es mich in einer Zeit angestrebter gesundheitlicher Rekonvaleszenz. Ein Umstand, der nicht mit den angefallenen - und auch nicht ansatzweise antizipierten - Aufregungen in Übereinstimmung zu bringen war und ist.
Trotz allem, und dies ist erfreulich und nützlich, wird FaxSpam.Info weitergehen - und sicher auch zukünftig ein bleibender Stachel gegen fragwürdige auf FaxSpam basierender Geschäftstätigkeit sein. Man mag das Telefax als antiquiert ansehen und es gab bereits die Vermutung, daß hinter der Fax-Spammerei staatliche Dienste stehen, die staatlich-zertifizierte elektronische Kommunikation (wegen deren leichteren Kontrolle) forcieren möchten. Soweit möchte ich nicht gehen. Auffällig ist jedoch, wie ganz offensichtlich schon seit Jahren das Thema FaxSpam zum einen der Legislative der Anwaltsklientel zur Beute überlassen und regelrecht präsentiert worden ist, zum anderen die Exekutivbehörden weitgehend, oft geradezu unmanierlich und grob, Aufklärung und Dienstleistung verweigern. Natürlich oft genug - mehr oder weniger dezent - mit dem schon klassischem Hinweis in Sachen öffentlicher Verwaltung, daß man mehr Geld, Mittel und Personal brauche. Und vor allem mehr Befugnisse. Daß alles dies in öffentlicher (und somit verantwortungs- und haftungsbefreiter) Hand niemals reicht, zeigt die aktuelle griechische Tragödie.
Doch solange auch Deutschland die wichtigsten Belange seiner Gesellschaft wie Gesundheit, Bildung und Sicherheit staatlichen Monopolisten anvertraut, wird das auch mit dem Bekämpfen von FaxSpam von dieser Seite nichts werden. Wie schrieb es ein Leser tröstlicherweise hierhin: Die deutsche Justiz und die deutschen Behörden arbeiten langsam, dafür aber auch ungenau.
Doch das Fax wird gebraucht: Zustellungen sind nachweisbar, Schriftstücke und Vorlagen aller Art sind schnell und einfach übersendet. Das Telefax verkörpert wie kein anderes Gerät den Übergang von der materiellen Informationsübertragung hin zur elektronischen und begründet mithin seine langanhaltende Existenz.

Zurück zum FaxSpam: Es kristallisiert sich heraus, daß im Zeitalter des Internets zunehmend Angebote dort auch geprüft werden. Wer dies tut, der soll auch weiterhin auf www.faxspam.info stoßen und hier erfahren, mit welch' fragwürdigen Methoden manche Produkte wie Aktien, Chefsessel, Kunstpflanzen, technische Billigfabrikate überteuert beworben werden. Denn dies ist allen gemeinsam: Es wird versucht, insbesondere im Aktienbereich, Minderwertiges zu gepuschten Preisen zu verkaufen. Dies ist nicht illegal - und niemand muß letztendlich kaufen. Doch hängen Werbeversprechungen auch nicht im rechtsfreien Raum. Auf jeden Fall sollten sie nicht im informationsfreiem Raum hängen. Dafür hat FaxSpam.Info mit vielen Leserinnen und Lesern gesorgt - und wird Herr Sierig hier weiter sorgen. In diesem Sinne viel Erfolg - und auch die richtige Portion Glück dazu - wünsche ich ihm von ganzem Herzen. Bitte unterstützen Sie ihn und diesen Blog weiterhin. Ihnen verehrte Leserin und Ihnen geehrter Leser gehört mein Dank für Ihre Besuche und Beiträge hier, für die Zusendung von Informationen und auch von aufmunternden Zeilen.
Es besteht Grund zu der Hoffnung, daß sich Faxspam schon bald schlicht nicht mehr lohnt, weil einfach nicht mehr genug Personen darauf hereinfallen. Sie alle haben einen Beitrag dazu geleistet. Dankeschön.

Es grüßt Sie
Ihr
Stefan Sedlaczek

Donnerstag, 21. Juli 2011

www.faxspam.info ist verkauft

Inzwischen ist faxspam.info verkauft. Die Vorbereitungen für die Übernahme laufen und Sie, verehrte Leserin und sehr geehrter Leser, werden hier in Kürze alles weitere erfahren. Ich bin froh, daß es mit diesem Projekt weitergeht. Wenn man bedenkt, daß es diesen Blog erst seit wenigen Monaten gibt und er inzwischen mit über 104.000 Besuchen genutzt wurde, zeigt dies doch deutlich, wie hoch der Bedarf an Aufklärung ist und auch, wie viele durch die Zusendung unerbetener Faxwerbung verärgert wurden und immer noch werden.

Wen es interessiert: Es gab nur zwei Bieter und der Erlös lag vor ebay- und PayPal-Gebühren bei EUR 20,50. (Link zur Auktion hier)

Um die gesuchten Informationen zu Faxspam zu erhalten, wählen Sie bitte aus den rechts nebenstehenden Stichwörtern/Suchwörtern das Gesuchte heraus (einfach anklicken). Darunter finden Sie gleich das chronologische Blog-Archiv.

Dienstag, 28. Juni 2011

In eigener Sache: www.faxspam.info

Sehr verehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,

wir haben hier, im Familienkreis und unter Maßgabe hierhin freundlicherweise erfolgter fachmännischer Überlegungen, entschieden, diesen Blog in berufenere Hände zu begeben:

ebay: www.faxspam.info

Es ist schlichtweg von hier aus nicht mehr leistbar, diesen Blog aufrecht zu erhalten. Ich hatte bereits geschrieben, daß ich gesundheitlich angeschlagen bin. Dieser Zustand erlaubt keine Weiterungen, die mit dem Betrieb dieses Blogs verbunden sind. Es sind hier inzwischen unzählige, weit über tausend Beschwerdefaxe aller Art eingegangen, die eine Behandlung, wie hier immer versprochen, erhalten haben. Mein Dank gilt hier insbesondere Herrn Bäuerle, einem jungen Studenten, auf dessen Initiative ja auch dieser Blog zurückgeht.

Es ist nun vor allem Sache der Behörden mit ihren steuerfinanzierten Ressourcen dieses Werk im Sinne aller Betroffenen fortzusetzen. Ich kann dies nicht mehr leisten, ich gehe darüber kaputt.

Vielleicht findet sich eine Journalistin/ein Journalist, diesen Blog hier fortzusetzen:

ebay: www.faxspam.info

Vielleicht nicht. Mein Bemühen bleibt es, dies zu ermöglichen. Faxspam ist keine Kleinigkeit: Zigtausende Betroffene wissen um damit verbundene Ärgernisse erstaunlich unterschiedlicher Art.

Allein: Ich kann nicht mehr. In meinem ohnehin angeschlagenem Zustand überfordert mich das Projekt und die Verantwortung dafür. Möge es übernommen werden und erfolgreich zu Ende geführt werden.

Allen Betroffenen, die unerwünschte Faxwerbung erhalten haben und immer noch erhalten, sei - nach wie vor - unser praktisch orientierter Serviceteil empfohlen:

Serviceteil

Benutzen Sie auch die anderen Stichwörter, um Informationen zu Ihren Belangen zu erhalten: Dieser Blog ist tatsächlich eine reiche Fundgrube auch an praktischen Tipps zur Sache.

Bitte entschuldigen Sie mich, daß ich dieses Werk und diesen Blog nicht fortführen kann. Ich weiß, daß viele Personen, Firmen, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Verbände und sogar Polizeistationen Hoffnung in mein Schaffen gesetzt haben. Ich kann es nicht erfüllen. Dies bedrückt und beschämt mich.

Mit herzlichen Grüßen
gez.
Ihr
Stefan Sedlaczek
Dipl.-Verwaltungswirt

iVegas Aktie WKN A1C36H

Die Aktie der iVegas Gaming Ltd. (WKN A1C36H) wird ebenfalls an der Frankfurter Börse gehandelt und Leserberichten zufolge per Fax-Spam beworben - von wem auch immer. In uns vorliegendem unerwünscht zugesendetem Werbefax wird die ISIN GB00B3TPDY18 angegeben. Tatsächlich wird die Aktie an der Frankfurter Börse unter der ISIN CA46583B1031 aufgeführt. Schauen Sie sich dort den Kursverlauf und die Umsätze sowie die Angaben zu fundamentalen Daten an:

Frankfurter Börse ISIN CA46583B1031

Wir halten auch diese Faxwerbung für Aktienspam und werden hierzu weiter unter dem Label iVegas berichten, so gut wir können.

GAS CORPORATE JETS AG - Leerverkäufe

Der SWISS MONEY REPORT, der immer wieder im Fadenkreuz der Anti-Fax-Spam Aufklärer auftaucht, wird immer aberwitziger: Nun sollen Leerverkäufe als Erklärung für den Verfall des Aktienkurses der GAS CORPORATE JETS AG herhalten. Als wenn es für eine solche Aktie Leerverkäufe geben würde. Auch andere, sicher börsenübliche Sicherungsinstrumente, haben wir für diese Aktie nicht gefunden. Schauen Sie sich selbst einmal den Aktienkurs und die Umsätze sowie die fundamentalen Daten bei der Frankfurter Börse an. Und nur dort kann die Aktie übrigens überhaupt noch gehandelt werden. Das gilt auch für den Vegas77-Aktienkurs, weshalb man es nun wohl mit einer Aktie iVegas versucht. Von hier aus kann nur noch einmal darauf hingewiesen werden, daß man nicht versuchen sollte, schlauer sein zu wollen als die, die diese Aktie emittieren, besitzen und puschen. Wir selbst hier besitzen übrigens keinerlei Aktien. Das geht nicht gegen Aktien als solche, sondern es geht darum, als Journalisten jedwede Interessenskonflikte zu vermeiden. Das ist in Deutschland nicht einmal Richtern vorgeschrieben. Und auch hier verleiten die anonymen Herausgeber des SWISS MONEY REPORT Faxes zu einem Irrtum: Die bekanntgewordenen Skandale haben mit dem hier in Rede stehendem Faxspam nichts zu tun. Weder positiv noch negativ. Und können daher auch nicht für den Kurs-Crash der GAS Corporate Jets AG Aktie verantwortlich gemacht werden. Dieser hat andere Gründe, informieren Sie sich zum Kursverlauf und den Umsätzen bei der Frankfurter Börse oder Ihrer Hausbank. Sie werden selbst schnell erkennen können, warum der Kurs wieder abwärts geht.
Die Hauptproblematik bezüglich des aktuellen (und ja nun nicht gerade neuen) Aktienspam besteht darin, daß Aktiengesellschaften, in Formen, die nach deutschem Recht gar nicht gründbar sind, dennoch, beispielsweise an der Frankfurter Börse, handelbar geführt werden. Nun soll hier nicht gegen den freien Handel angegangen werden. Nur ist die Rosinenpickerei, die der deutsche Gesetzgeber und deutsche Behörden betreiben, schlicht nicht nachvollziehbar. Wer die Freiheit einschränkt, sollte dies wenigstens konsistent tun. Ansonsten wird das Wort "Recht" und "Gesetz" in diesem Zusammenhang zur Farce.
Sie verehrte Leserin und verehrter Leser machen sich selbst ein Bild davon, ob sie ihr mühsam erarbeitetes Geld zum Spekulantenfraß machen wollen. Auch hier gilt: Nichts gegen Spekulation, jeder Mensch spekuliert, sobald er zukunftsgerichtet handelt. Doch gilt es Risiken und Chancen wohl zu wägen. Das ist gar nicht so schwer. Und bedenke allezeit: Faxspam ist keine gute Werbung.

Dienstag, 21. Juni 2011

Nebensache: Spammer-Moden

Weil er in seinem Blog "Stützen der Gesellschaft" heute so schön dazu schreibt, zu Spammer-Moden einst und heute, zu Kindern und dem unfreundlichen Menschenbild von Spammern noch dazu, hier heute - etwas außer der Reihe - eine Leseempfehlung:

Kinderabrichtung in der Konsumgesellschaft

Und wer ist er, der da schreibt? Es ist Don Alphonso. Er betreibt den Blog zusammen mit Andrea Diener auf den Onlineseiten der FAZ.

Lombards Investorenbrief

Der per Telefax auf Kosten der Adressaten unerwünscht zugesendete "Lombards Investorenbrief" kommt gleich völlig ohne Absenderkennung und Redaktionsangabe daher. Er empfiehlt den Kauf der Penny-Stock Aktie ISS International Solarsystems aufgrund angeblicher "Insidernews". Nur das Insider natürlich keine Faxwerbung machen, sondern ihr Insiderwissen selber nutzen. Verbreitet wird derartiger Aktienspam dann, wenn man diese Aktien besitzt und loswerden möchte. Und das zu einem möglichst hohen Kurs, der also deshalb "angeregt" wird. Bei den Penny-Stock Aktien (so genannt, weil im Wertebereich von Pennys/Pfennigen/Cent, hier unter EUR 1,00) kommt nun dazu, daß man überhaupt erst einmal einen Käufer finden muß. Bitte bedenken Sie dies.

Die Daten der Aktie, die "Lombards Investorenbrief empfiehlt:

INTERNATIONAL SOLAR SYSTEM PLC REGISTERED SHARES EO 0,01
WKN A1CVJ5
ISIN GB00B51QYG55


Aktueller Kurs um 11:20 Uhr an der Börse Frankfurt = EUR 0,30
Die Aktie der INTERNATIONAL SOLAR SYSTEM notierte Ende Oktober 2010 auf EUR 1,60 und fiel dann bis Ende 2010 auf um die EUR 0,75. Anfang Diesen Jahres wurde sie dann schon einmal hochgetrieben und fiel dann kontinuierlich bis Anfang Mai auf unter EUR 0,25. Dem aktuellen Pushing wird dieses mal noch weniger Erfolg beschieden sein als schon im Mai. (Alle Angaben zum Kursverlauf der ISS International Solar Aktie beziehen sich auf den Börsenplatz Frankfurt.)

Montag, 20. Juni 2011

Deutscher Aktienbrief empfiehlt

Auch der Online-Report "Deutscher Aktienbrief" empfiehlt nun die GAS CORPORATE JETS AG Aktie, die zuvor per Faxspam beworben wurde. Was für uns nur heißt, daß man den "Deutschen Aktienbrief" nicht empfehlen kann. Auf Rückfrage eines Lesers bei der Frankfurter Börse erhielt dieser die Auskunft, daß man darauf hinweise, wenn eine Aktie hochspekulativ sei (damals ging es konkret um die Vegas 77 Aktie). Daß eine Aktie nicht hochspekulativ sein kann, sondern nur hoch spekuliert werden kann, solche feinen semantischen Unterschiede wollen wir in PISA-Zeiten nicht übermäßig strapazieren. Um also nicht mißverstanden zu werden: Wir halten die Aktien der GAS CORPORATE JETS AG für Zockeraktien, die allein zum Abzocken emittiert wurden und gegebenenfalls noch weiter emittiert werden. (Kapitalerhöhung wurde beschlossen: Bedenken Sie, ob wirklich sie dieses Kapital liefern wollen, indem sie diese Aktien kaufen.) Daher auch der allgegenwärtige Aktienspam. Auch die Vegas 77 Aktie hatte diesbezüglich keine Substanz, sondern mutmaßlich bis offensichtlich nur diesen Zweck und selbst die FAZ berichtete seinerzeit und beklagte den Ansehensverlust, den die Börse erleidet. Da kann man nur in Richtung Frankfurter und Stuttgarter Börse* darauf hinweisen: Man muß solche Aktien nicht zum Handel an seiner Börse zulassen. Man nennt dies negative Vertragsfreiheit.
Und wer glaubt, er kann hier mitzocken, dem sei noch einmal gesagt: Sie zocken hier gegen Insider, die den entscheidenden Informationsvorsprung haben, wohingegen sie als Aktienkäufer nur spekulieren können.

Zurück zum "Börsen-Informationsdienst" (Zitat Eigenbezeichnung) namens "Deutscher Aktienbrief": Das dortige Impressum weist die Herausgeberschaft wie folgt aus:

"Der Deutsche Aktienbrief wird herausgegeben von:

Global Business Ltd.
Middlesborough Centre
211 Marton Rd
Middlesbrough
Cleveland TS4 2EZ
United Kingdom"

Der gesetzliche Director dieser haftungsbeschränkten Kapitalgesellschaft (Ltd.) wird erst gar nicht genannt. Für die Börsenempfehlungen (Eigenwerbung zu GAS Corporate Jets AG WKN A1JJBS: "WIR HABEN IMMER RECHT – SO VERDIENEN SIE GELD") steht also niemand persönlich ein. Nicht einmal Jane Evans, auf deren Namen die Internetdomaine deutscher-aktienbrief.net beim Registrar am 23.03.2011 eingetragen wurde.

*Update: Nach allgemein zugänglichen Hinweisen wird die Aktie (ISIN CH0125943453 GAS CORPORATE JETS AG INHABER-AKTIEN SF 0,20) auch nicht mehr an der Stuttgarter Börse gehandelt. Aktueller Kurs an der Frankfurter Börse: EUR 2,489. So richtig scheint alle Pusherei dann doch nicht mehr zu verfangen.

Freitag, 17. Juni 2011

emmews@yahoo.com funktioniert nicht

Die im aktuellen Europe Money Report angegebene Abmeldeadresse emmews@yahoo.com funktioniert leider nicht. Ein Mailaccount emmews ist dem Mailserver von Yahoo nicht bekannt. Möglicherweise handelt es sich um einen Schreibfehler und es ist die E-Mail Adresse emnews@yahoo.com gemeint. Leider kommt auch hier zur Zeit jedenfalls folgende Meldung: "This user doesn't have a yahoo.com account."
Ebenfalls angeboten wird eine Abmeldemöglichkeit unter einer Telefaxnummer in Großbritannien +448723310402. Bitte beachten Sie, daß bei dieser Rufnummer (Nummernpool 0044 872) üblicherweise zusätzlich zu den Auslandsgebühren noch ein Aufschlag für Sonderrufnummern hinzukommt. Beachten Sie bitte auch, daß Sie gegebenenfalls Fax-Spammern mit einer Rückmeldung bekannt machen, daß Sie deren Werbefaxe zur Kenntnis nehmen.
Empfohlen wird in dieser Aussendung die Aktie VISISYS, über die wir bereits hier berichtet hatten: VISISYS HOLDINGS WKN A1CUT8

Donnerstag, 16. Juni 2011

GAS CORPORATE JETS Fax 00318488678326

Zur Zeit gehen wieder Werbefaxe Typ "SWISS MONEY REPORT" herum, die für den Erwerb der Aktien einer Firma GAS CORPORATE JETS werben. Die Chartanalyse ergibt zweifelsfreie Hinweise darauf, daß diese Aktie künstlich nach oben getrieben wurde, um einmal mehr Anleger, die jetzt zu überhöhten Kursen kaufen, später ausnehmen zu können. Ein schönes Video dazu erreichte uns von einem Leser unseres Blogs aus Österreich:

Börse: Warnung (Video auf YouTube, hier klicken)

Vielen Dank für die schöne visualisierte Ausarbeitung zu den Tricks, die nun mit der GAS CORPORATE JETS Aktie versucht werden!

Es wird über sogenannte Börsenbriefe versucht, die GAS CORPORATE JETS Aktie hochzutreiben und Anleger zum Kauf zu bewegen. Diese Börsenbriefe werden auch per unerwünschter Faxzusendungen und E-Mails versendet (Spam). Bitte denken Sie daran, daß Sie, sollten Sie glauben, hier als Trittbrettfahrer mit Geld verdienen zu können, einem starken Risiko ausgesetzt sind: Sie wetten hier gegen Insider, die den Zeitpunkt der Gewinnrealisation fest in der Hand haben, mithin über den entscheidenden Informationsvorsprung tatsächlich verfügen, über den Sie als Nicht-Insider nur spekulieren können.

Unser Rat: Nicht kaufen. Sollten Sie schon gekauft haben, heute noch verkaufen.*

Wir werden Sie, falls notwendig, weiter informieren und haben dafür auch eine eigene Internetdomaine zum Thema GAS CORPORATE JETS Aktienspam eingerichtet, die in Kürze erreichbar ist.

(*So die hiesige Einschätzung. Selbstverständlich sind Sie in Ihrem Tun und Lassen selbst verantwortlich, auch, ob Sie die GAS CORPORATE JETS Aktie kaufen oder verkaufen.)

Mittwoch, 15. Juni 2011

Meldung: Vegas77 Aktienkurs

Die Vegas77 Aktie notiert heute morgen (Kurs vom 15.06.2011 08:04, also Wert von gestern) auf EUR 5,80, hat also bereits massiv Boden verloren. Im außerbörslichen Handel ist der Kurs bereits auf EUR 5,60 gefallen und liegt damit bereits unter den pessimistischen Prognosen, die einen Rückfall auf den Ausgangswert vor der künstlichen Puscherei per Aktienspam voraussagte. Belastungsfähige Daten bietet die VEGAS77 ENTERTAINMENT SE INHABER-AKTIEN O.N. (WKN A1C8PY, ISIN DE000A1C8PY2) ohnehin nicht, so daß diese Aktie möglicherweise Richtung Penny-Stock tendieren wird. Auch für eine weitere per Fax- und Aktienspam gepuschte "Kursrallye" dürfte die Vegas77 Aktie schlichtweg verbrannt sein, nachdem sogar die FAZ kritisch berichtete (siehe Meldung hier).

Samstag, 11. Juni 2011

03221-2325364

Unsere Telefax Rufnummer 03221-2325364, die bisher und immer noch dazu diente und dient, unerwünschte Telefax-Aussendungen zu reklamieren, wird inzwischen ärgest mißbraucht:

>>> >> > 03221-2325364 < << <<<

Bitte lassen Sie sich nicht irritieren, informieren Sie bitte uns und/oder die Staatsanwaltschaft in Bonn:

Staatsanwaltschaft in Bonn, Az. 490 UJs 12/11

Das Ihnen zugegangene "Werbefax" ist ein Fake, bitte sorgen Sie sich nicht.

.

Mittwoch, 8. Juni 2011

GAS CORPORATE JETS AG

Wieder ereicht unsere Leserinnen und Leser eine nicht bestellte Ausgabe des Fax-Reportes "SWISS MONEY REPORT", in dem zum Kauf der GAS CORPORATE JETS AG geraten wird. Die Inhaber-Aktie der GAS CORPORATE JETS AG dümpelt seit Jahren um die EUR 2,15 und soll nun wohl hochgepuscht werden (Thema Aktienspam hier auf Wikipedia).

Beworbene Aktie:
GAS CORPORATE JETS AG INHABER-AKTIEN SF 0,20
WKN A1JJBS
ISIN CH0125943453


Fax-Report:
SWISS MONEY REPORT

faxspam.info Themenübersicht zu Gas Corporate Jets:
www.gascorporatejets.de


THE BULL INVESTOR

Aktuell gehen wieder Aktienspam-Faxe, Typ THE BULL INVESTOR, über die Leitungen. Nach wie vor wird die Mayberry Resources Aktie zum Kauf empfohlen. Wir berichteten bereits darüber hier:

MAYBERRY RESOURCES

Sonntag, 5. Juni 2011

VISISYS HOLDINGS WKN A1CUT8

Der Europe Money Report empfiehlt in seiner aktuellen Fax-Aussendung, die wir für Aktienspam halten, den Kauf der Aktien der VISISYS HOLDINGS PLC, ISIN GB00B3TPDY18 WKN A1CUT8 und spekuliert auf einen Kursanstieg. Allerdings pendelt diese Aktie bereits seit 3 Jahren um einen Kurs von EUR 1,10. Es ist nicht erkennbar, welchen technologischen Vorsprung vor den weltweiten Marktführer das Unternehmen VISISYS HOLDINGS haben will. Ähnliche Ankündigungen wie jetzt am 25. Mai wurden bereits Anfang August 2010 lanciert, ohne daß dies auch nur irgendeine nennenswerte Auswirkung hatte. Soweit die hiesige Einschätzung der VISISYS Aktie.

An dieser Stelle noch einmal eine Bitte: Senden sie uns per E-Mail an email@3skom.de erhaltenen Faxspam zu, egal was und von wem. Oder einfach direkt per Telefax an die Sondertelefaxnummer 03221.2325364 (AT/CH bitte 0049.3221.2325364 wählen) senden. Und ärgern Sie sich bitte nicht zu sehr, sondern schauen Sie einmal in unserem Serviceteil, was man neben einer Anzeige noch tun kann, um sich vor Faxspam zu schützen.

Update 17.06.2011 (Tag der Freiheit):

Aktueller Aktienkurs der VISISYS Aktie um 11:30 Uhr = EUR 0,909 (Börse Frankfurt)

Montag, 30. Mai 2011

"Profizocker" empfiehlt Au Minera Corp.

Ein Leser berichtet dankenswerterweise darüber, daß er zwar keinen SwissMoneyReport mehr erhalten hat, dafür nun eine Faxwerbung des PROFIZOCKERTEAM erhielt, die die Aktie Au Minera Corp., ISIN CA0501221000 WKN A1H51J, empfehlen. Zu dieser Aktie berichteten wir bereits hier.

Unter der auf diesem Werbefax angegebenen Domaine www.profizocker.com findet sich im Impressum folgende Adresse:

PROXHOST INTERNATIONAL S.A.
Bartolome Mitre 1431 of 701
11000 Montevideo

Die Firmenbezeichnung PROXHOST hat etwas: Unter einem Proxy versteht man einen Vermittler (in Computernetzwerken) bzw. einen Stellvertreter (Medizin). Proxyhoster werden in lokalen Netzen benutzt, um Bandbreitenlast zu sparen, wenn mehrere Nutzer einen Internetzugang nutzen, zum anderen im Internet, um den wirklichen, die eigentlichen Webseiten hostenden Server zu verschleiern ("Privacy"-Techniken).

Die Aktie der Au Minera notiert übrigens heute mittag in Berlin EUR 1,151 und an der Börse Frankfurt EUR 1,189, leicht fallend.

Radarwarner Faxwerbung

Aktueller Bericht: Am Wochenende wurde wieder Faxwerbung für Radarwarner versendet, wie hierhin berichtet wurde. Über SMR und andere Aktienspam-Faxreporte liegen keine Beschwerden vor. Deren Fax-Spam-Kapazitäten wurden womöglich für den Versand des gegen uns gerichteten Stalking/Joe-Jobs gebraucht?

Sonntag, 29. Mai 2011

faxspam.info: 0180er-Servicenummern

Neben den technischen Lösungen, unerwünschte Werbefaxe über Absenderkennungen oder deren Fehlen zu filtern, besteht als eine weitere Möglichkeit, sich Faxspam vom Hals zu halten, die Einrichtung einer 0180 Nummer. Fax-Spammer meiden diesen Nummernkreis, da dieser selbst bei einer Telefon-Flat Gebühren kostet und teilweise aus dem Ausland erst gar nicht erreichbar ist. Damit sind dann auch schon die Nachteile dieser Schutzmöglichkeit benannt. Der administrative Aufwand ist recht gering, allerdings fällt die Bekanntgabe einer neuen Telefaxnummer unter Umständen schon ins Gewicht. Existenzgründer sollten von Anfang an eine solche Rufnummer in Erwägung ziehen.

Freitag, 27. Mai 2011

Vegas77 fällt und fällt

Jetzt schnell noch verkaufen, bevor die Vegas77-Aktie nichts mehr wert ist...

... kann eigentlich nur der Rat eines klugen Kaufmanns sein.

So wirklich hat die FAZ die Vegas77 nicht verrissen. Journalistische Vorsicht? Was geben die harten Fakten zum Aktienkurs der Vegas77-Aktie her? Nicht viel. Emittiert um die 8 Euro, dann massiv gepuscht durch diverse E-Mails und Faxwerbung. Extreme Ausschläge im Kursverlauf, die nichts mit fundamentalen Daten zu tun haben. Also alles Spekulation?

Kein Witz:

Der Vegas77-Aktienkurs beläuft sich nach Tagesschluß der Börsen heute auf EUR 13,38 (Börse Frankfurt) und liegt damit deutlich unter dem seitens des SwissMoneyReport avisiertem Kursziel. Verschiedene Fax-Reporte und Internetseiten bewarben bisher die Vegas77-Aktie zum Nachkauf für EUR 15,00. Online ist diese für unter EUR 14,00 zu erhalten. Damit ist das Konzept der Aktienspam-Puscher gescheitert, wer immer diese auch sein mögen.

MAYBERRY RESOURCES PLC

MAYBERRY RESOURCES PLC REGISTERED SHARES EO -,01 (WKN A1C2BR) auf einem ALLZEITHOCH!
Hört sich das nicht gut an?

Dabei sind die Daten dieser Penny-Stock Aktie bis heute genau so:

MAYBERRY RESOURCES PLC
ISIN GB00B4NS9M30
WKN A1C2BR
Symbol: 6MB
Tiefststand: EUR 0,46
Höchststand: EUR 0,52


Aktueller Stand an der Börse Stuttgart übrigens EUR 0,51 für die ISIN GB00B4NS9M30 und Xetra notiert ganz genau EUR 0,508.

Was sind da die Empfehlungen des Börsenbriefs THE BULL INVESTOR wohl wert?
Wir halten die Aktenempfehlung von THE BULL INVESTOR für Aktienspam. Auch darüber informiert Wikipedia. Nur das dies hier als Faxspam daherkommt.

Nicht jede Goldaktie ist Gold wert. Manche nicht einmal Ihre hart verdienten Euros.

Donnerstag, 26. Mai 2011

3SKOM Werbefaxe (Joe-Jobs)

Sehr verehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


wir berichten über die unbeliebten Werbefaxe an dieser Stelle schon länger. Und wir nehmen es uns auch heraus, die Praxis unerbetener Zusendung von Faxwerbung zu kritisieren und im Sinne davon Betroffener zu recherchieren. Da kann der eine oder andere schon einmal nervös werden. Ein besonderes Exemplar ist offensichtlich zur Zeit aktiv, was ich außerordentlich bedauere, da dadurch der Schaden für die betroffenen Betreiber von Faxgeräten weiter zunimmt. Dies ist nicht unser Bestreben - im Gegenteil. Es handelt sich um einen Stalker - oder vielleicht sogar um einen dieser Fax-Spammer selbst - der in unserem Namen (3SKOM) alle möglichen und unmöglichen Faxe versendet. Das wichtigste für Sie zuerst: Sollten Sie uns auf der dort angegebenen Fax-Sonderrufnummer 03221-2325364 zur Meldung von Fax-Spam ein Antwortfax zukommen lassen, so fällt dieses nicht unter ihre eventuell vorhandene Flatrate. Bitte informieren Sie sich bei Interesse hier auf Wikipedia:
Vorwahl 032 Deutschland.
Das wichtigste für uns: Wir sind nicht der Versender.
Wir haben auch nichts zu verkaufen, da ich den Geschäftsbetrieb Ende Dezember 2010 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben mußte und leider noch erkrankt bin. Deshalb hat mir Herr Bäuerle hier ein wenig geholfen. Die weitere Geschichte zu diesem Blog finden Sie hier:
faxspam.info: In eigener Sache
Es bleibt mir, mein außerordentliches Bedauern auszudrücken, daß Sie, werte Leserin und werter Leser, in diese Sache hineingezogen wurden. Vielleicht dürfen wir hoffen, dadurch leichter an die anonymen Fax-Spammer heranzukommen, denn diese müssen ja auch Technik benutzen, sind irgendwo physisch anwesend und tätig.

Mit freundlichen Grüßen
gez.
Ihr
Stefan Sedlaczek
3SKOM (i.A.)


P.S.: Wenn Sie so freundlich sein wollen und uns die bei Ihnen eingegangenen Exponate dieses inzwischen nicht mehr nur "stalkenden" Fax-Spammers zukommen lassen, so bedanken wir uns schon jetzt dafür.

P.P.S.: Ein wenig Hintergrundinformation noch: Wir hatten hier eine kurze Erörterung im Kommentarbereich, in dem es um sogenannte Joe-Jobs (Wikipedia zu Joe-Jobs hier) ging. Es wurde seitens eines einzigen Kommentators die Auffassung vertreten, daß keine definitiven Aussagen zum Spam-Charakter der Werbefaxe gemacht werden könnten, da es sich ja auch um sogenannte Joe-Jobs, also diskreditierende Faxe Dritter mit gefälschter Absenderkennung handeln könne. In der Tat: Telefax-Absenderkennungen sind leicht fälschbar und sogar Anrufer-IDs können im Zeitalter von VoIP gefälscht werden. Wir ließen dies dennoch nicht gelten, da es zum einen zur Unterscheidung professionelle Methoden gibt und zum anderen, dies hier schon offensichtlich nicht gegeben ist. Daraufhin erhielten wir zwei Kommentare, daß man das ja einmal mit uns machen könne. Die rauschten in den Spam-Filter von Google, der Firma, die freundlicherweise die Technik zu diesem Blog kostenlos bereitstellt, und wurden nicht veröffentlicht. (Wir haben diese nun doch hervorgeholt und veröffentlicht -hier- zu Dokumentationszwecken.) Wohl weil diese Kommentare nicht erschienen, legte der Stalker an anderer Stelle in Sachen Joe-Jobs nach und wurde erneut von unserer Leserschaft zurückgewiesen. Nun kann man es mit der Rechthaberei auch übertreiben. Just um dies zu beweisen, erhielten wir einige Tage später tatsächlich einige Beispiele solcher Joe-Jobs zugesendet. Gut recherchiert und einigermaßen kreativ. Selbstverständlich ignorierten wir diese, wie dies im Umgang mit Stalkern angeraten ist. Daraufhin gingen uns in großer Anzahl gefälschte Faxe zu, die so gestaltet waren, als würden sich Adressaten über unsere angeblichen Werbefaxe beschweren. Auch dies ignorierten wir. Seit einigen Stunden liegen uns jedoch Zeugenaussagen vor, daß die unter Diskreditierung der Namen 3SKOM und Sedlaczek erstellten gefälschten Werbefaxe inzwischen tatsächlich an Dritte versendet wurden. Darunter auch an Sachverständige, die die Fälschung leicht erkennen konnten.
Noch ein Hinweis: In meiner gesundheitlichen Verfassung kann ich mich hier nun nur sehr beschränkt einbringen - und auch die Kapazitäten meiner ehrenamtlichen Helfer und meiner Familie sind beschränkt. Wir werden jedoch keinesfalls diesen Blog vom Netz nehmen. Das ist versprochen.

Update 27.05.2011:

Da hier inzwischen einige hundert Beschwerdefaxe sowie freundlicherweise auch von Unterstützern Nachrichten eingegangen sind, ist davon auszugehen, daß wir es mit einem professionellem Störer und Fax-Spammer zu tun haben. Da auch Betroffene aus Siegburg bei uns privat vorbeischauen, führen wir auch persönliche Gespräche. Wir haben bereits mehrmals festgestellt, daß etliche Betroffene, die ihre Faxnummer nicht veröffentlicht haben, bisher nur diese lästigen Aktienspam-Fax-Reporte bekommen haben und nunmehr das angeblich von uns stammende Werbefax. Bitte stellen Sie sich uns auch als Zeuge zur Verfügung.

Update 30.05.2011:

All' denen, die erst ein wütendes Beschwerdefax sendeten und dann hier auf die Informationen stießen, sei gesagt: Wir wissen schon, daß Sie den oder die Versender des Werbefaxes meinen. Kein Grund also zur Sorge.

THE BULL INVESTOR

Gold erlebt angesichts der Krise der politischen Papierwährungen ein Bewertungshoch zunehmend sogar beim sogenannten kleinen Mann. Manche sehen wegen der Geldmengenerhöhung im Euro- und Dollarraum massive Inflationsgefahr. Und Gold wird für die Zukunft sogar wieder als neues (und altes) Geld erstrebt. Insofern liegt der Börsenbrief THE BULL INVESTOR auch grundsätzlich richtig damit, von Gold-Investments etwas zu halten. Und versucht auf der Gold-Welle mitzuschwimmen. Nur ohne das Einverständnis der Adressaten sollte man keine Börsenbriefe versenden. Und Fax-Werbung, die den Adressierten dessen Geld, Tinte, Toner, Papier und Entsorgungsaufwand kostet und zudem das Faxgerät unnötig belegt, ist keine gute Werbung. Man mag zwar darauf spekulieren, daß vielleicht manche Leute THE BULL INVESTOR gerade deswegen für einen Geheimtipp halten. Wetten würde ich darauf nicht.

Ebensowenig sollte man darauf wetten, daß man mit der seitens THE BULL INVESTOR empfohlenen Aktie der MARYBERRY RESOURCES PLC (ISIN GB00B4NS9M30, WKN A1C2BR) ganz leicht etwas vom Gold-Kuchen abhaben kann. Kaufen Sie lieber Goldmünzen, wenn Sie in Gold investieren wollen. Solche Aktien, sogenannte Penny-Stocks, bergen hohe Risiken, unter anderem dadurch, daß der Kurs leicht beeinflußbar ist. Und so gibt THE BULL INVESTOR wenigstens im Kleingedrucktem auch zu, "evtl.investiert" zu sein. Aktienspam eben.
Unter der E-Mail Adresse removeme@thebullinvestor.net soll eine Abmeldung möglich sein. Über die Risiken einer solchen Abmeldung hatten wir auf diesem Blog bereits geschrieben. Sollten Sie sich dennoch dazu entscheiden, eine Abmelde-Mail an removeme@thebullinvestor.net zu senden, so freuen wir uns, wenn sie über den Erfolg hierhin berichten und einen Kommentar dazu schreiben.

Vegas 77 Entertainment - Aktienkurs

Zwischenmeldung: Die VEGAS77 ENTERTAINMENT SE INHABER-AKTIEN O.N.* notieren heute mittag:

Handelsplätze
Xetra 15,01 bei 250 angebotenen Vegas77-Aktien
Frankfurt 15,20 bei 300 angebotenen Vegas77-Aktien
Stuttgart 16,50 bei 0 angebotenen Vegas77-Aktien


* WKN A1C8PY, ISIN DE000A1C8PY2

Montag, 23. Mai 2011

faxspam.info: Unser Serviceteil Technik - Faxgeräte Anti Fax Spam Filter

Wir hatten die führenden Hersteller von Faxgeräten gebeten, uns und unsere Leser über die technischen Möglichkeiten zu informieren, die aktuelle Faxgeräte bieten, um Faxspam auszusortieren wie zum Beispiel Fax-Spam-Filter (siehe Beitrag hier). Eine sehr ausführliche Antwort erhielten wir seitens der Firma Sagem, die wir hier gerne dokumentieren:


Sehr geehrter Herr Bäuerle,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Unser Unternehmen hat in den vergangenen 15 Jahren in verschiedenen Gerätegenerationen mehrere Angänge unternommen, um mit technischen Maßnahmen vom Kunden unerwünschte Fax-Zusendungen einzudämmen.
Diese Features in den Geräten der von uns gefertigen Brands (z.B. Sagem Phonefax, Siemens Telfax, Telekom/T-Com Fax, Alcatel Fax) hatten zahlreiche Namen wie z.B. "Faxfilter", "VIP-Mode", "Whitelisting", "geschlossene Benutzergruppe".

Realisiert wurden diese Funktionen beispielsweise wie folgt:
- Kein Faxempfang von Rufnummern mit bestimmten Vorwahlen/Nummern
- Kein Faxempfang von Rufnummern, die NICHT im Telefonbuch hinterlegt sind
- Kein Faxempfang von Absendern ohne CID / ohne CLIP
- Möglichkeit, in den Speicher empfangene Faxe vor dem Ausdruck (z.B. auf Grundlage der angezeigten Absenderkennung) zu löschen.

Die Evaluierung der Maßnahmen mit unserem Technischen Helpdesk und den Rückmeldungen der Fachhändler kamen jedoch stets zum Ergebniss, dass zwar unerwünschte Faxe zum Teil eingedämmt werden konnten, jedoch beileibe nicht bei 100%. Die so beim Kunden enttäuschte Erwartungshaltung ("filtert Faxspam") war durchaus problematisch.
Darüber hinaus kam hinzu, dass viele Kunden die technischen Zusammenhänge des Filtern nur unvollständig verstanden haben und so -unbeabsichtigt- auch durchaus erwünschte Faxzusendungen blockiert haben, was dann ernsthafte Zweifel an der Qualität/Funktionssicherheit unserer Geräte geweckt hat. Szenario war oft, dass ein üblicher "whitegelisteter" Kommunikationspartner ("Absender") sein Faxgerät oder seine Telefonanlage gewechselt hat und dann ohne die vorher bekannte CLIP- oder CID-Information ankam, stattdessen ohne oder mit unterdrückter Rufnummer folglich abgefiltert wurde. Oder eben doch ein Auftrag aus der Schweiz empfangen werden sollte, man das Land jedoch Monate bis Jahre vorher wegen der -vorgeblich gemäß CID- von dort stammenden Reklame für Herrensocken&Co komplett blockiert hatte.

Da sich die Faxübertragung in den vergangenen Jahren mehr und mehr zu einem Medium entwickelt hat, was "einfach zu funktionierten hat", d.h. bei dem kein Kunde gewillt ist, sich in die Technik einzuarbeiten, sondern einfach nur benutzen will, gleichzeitig aber erwartet wird, dass es -im Gegensatz zu E-Mail- zu 100% funktioniert, haben wir uns -Stand heute- von den Versuchen verabschiedet, unerwünschte Faxzusendungen mit technischen Filtern automatisch blockieren zu wollen. Bei Geräten mit PC-Empfang oder USB-Host-Funktionalität oder (W)Lan-Anschluss besteht die Möglichkeit, Faxe systematisch nicht sofort nach Empfang auszudrucken, sondern lediglich auf den PC und/oder auf den eingesteckten USB-Speicher abzulegen und/oder per E-Mail weiterzuleiten. So kann die Benutzerin/der Benutzer selbst entscheiden, welche so elektronisch vorliegenden PDF-Dokumente er oder sie ausdruckt oder welche bei Sichtung manuell -in eigener Verantwortung- gelöscht werden.

Nach unser Beobachtung bietet das Wettbewerbsrecht und das Verbraucherschutzrecht zahlreiche Maßnahmen, zumindest gegen Absender von unerwünschen Massenfaxen aus der EU juristisch vorzugehen.
Auch wenn nur ein geringer Prozentsatz alle Betroffenen diese Maßnahmen ergreifen, so ist das Risiko für Faxspammer deutlich gestiegen, belangt zu werden, wenn auch nur ein Teil seines Geschäfts über Adressen innerhalb der EU (und sei es die Logistik der beworbenen Waren) abgewickelt werden.
Dieses wird aber vermutlich nicht der einzige Grund sein, dass das Aufkommen dieser Reklamesendungen über die Jahre deutlich abgenommen hat.
Der Anteil der Faxrufnummern, die nicht direkt ausgedruckt, sondern zunächst per Mail/PDF/Faxserver vorgesichtet werden und bei Anzeichen von Faxspam auch weitgehend ungelesen gelöscht werden, mindert nach unserer Einschätzung zudem die Attraktivität des Mediums für diese Reklameversender immer mehr. Daher gehen wir davon aus, dass diese -vor 10 Jahren durchaus sehr lästige- Erscheinung zugunsten anderer Reklameformen (z.B. stark werbende Smartphone-Apps) bis zur Bedeutungslosigkeit zurückgehen wird.

Mit freundlichen Grüßen / best regards

Johann Addicks
Technical Service Manager

Die Markennamen Sagem, Siemens, Telekom, T-Com, Alcatel und Philips sind eingetragene Warenzeichen.

Sonntag, 22. Mai 2011

SWISS MONEY REPORT Premium-Service unter Fax 003250890650

Der Premium-Service des SWISS MONEY REPORT soll kostenpflichtig werden, so berichtet eine Sonderausgabe des gleichnamigen Fax-Reports.

Unter der Fax-Nummer 0032 50 890 650 in Belgien soll, so ein aktuelles Werbefax von heute, der Premium-Service zum Bezug eines SwissMoneyReport noch kostenlos möglich sein, bevor dieser ab August kostenpflichtig werden soll. Der Sitz der Herausgeber des SwissMoneyReport wird in Hatherley Halls, Hatherley Lane, Gloucester GL2 9QA in Großbritannien vermutet.

Mit dabei ist ein Abmeldeformular, falls man keine Faxe des SwissMoneyReport mehr erhalten möchte. Allerdings ist bereits eine einmalige Zusendung von Faxwerbung ohne Einverständnis des Adressaten nicht statthaft und rechtswidrig. Es wird ausdrücklich zugesagt, daß die Abmeldungen auch bearbeitet werden. Eine Abmeldung per E-Mail soll unter der Adresse abmelden@mail.ru möglich sein, zur Online-Abmeldung wird die Website www.smr-news.com/signout genannt. Wir hatten zur Website www.smr-news.com/signout bereits berichtet.

Bestellfax 0044-700-5800289 tools80.com

Ein 186-teiliges Profi-Werkzeug-Set mit Trolley unglaublich herabgesetzt: Haben Sie auch - völlig unerbeten - ein solches Werbefax erhalten?

Beworben wird dort die Website www.tools80.com einer Firma Schneider Handelsvertretungen NL. Vielleicht schauen Sie doch noch einmal nach solchen Tools in ihrem Baumarkt oder gehen gleich besser zum Fachhandel, der Profi-Werkzeug genau für ihre Zwecke anbietet.

Chefsessel-Europa Bestellfax 0044-700-5800289

Haben Sie auch unaufgefordert ein Fax erhalten, in dem als Sonderangebot ein Chefsessel, Typ Chefsessel Europa zu einem radikal reduziertem Preis angeboten wurde? Schauen Sie doch einmal auf Googles Produktsuche, Suchwort Chefsessel herein, wie günstig derartige Chefsessel woanders angeboten werden.

Angaben zum Werbefax:

  • Bestellfax: 0044-700-5800289 (Rufnummer aus Großbritannien)
  • Beworbene Domaine: www.chefsessel-europa.com
  • Angegebene Handeslvertretung: Schneider Handelsvertretungen NL
  • Angegebene Telefonnummer: 0031-848-307962 (Niederländische Rufnummer)
  • Angegebene Telefaxnummer: 0044-700-5800289 (in Großbritannien)
  • Abmelde-Adresse E-Mail: sperren@chefsessel-europa.com

Der 700er Rufnummernkreis beinhaltet in Großbritannien (wie in Deutschland auch) Sonderrufnummern. Ein Anruf dort ist mithin teurer. Dies gilt auch für den 848 Rufnummernkreis, hier in den Niederlanden - und auch in anderen Ländern.

Jetzt ganz gezielt nach Ihrer Wunschmarke suchen!

www.smr-news.com/signout funktioniert nicht

Immer noch berichten uns unsere Leser, daß die Abmeldung des SWISS MONEY REPORT über die Internetseite www.smr-news.com/signout nicht den erhofften Erfolg zeitigt. Die Funktionalität der Seite www.smr-news.com/signout haben wir getestet und die Abmelderoutine scheint jedenfalls webtechnisch zu funktionieren. Eine Erklärung der Betreiber des SWISS MONEY REPORT liegt uns nicht vor.


Werbefaxe European Stock Report

Aktuell gehen wieder Werbefaxe mit dem Titel EUROPEAN STOCK REPORT herum. Es sind erneute Fax-Reporte in denen eine chinesische Aktie (China Zongbao Clean Tech) beworben wird. Sollten Sie auch derartige Werbefaxe/Faxreporte unerwünscht und ohne diese bestellt zu haben, erhalten, lassen Sie uns diese bitte zukommen.

Nikola Iordanov und Planten3000

Steckt Nikola Iordanov hinter den Werbefaxen, die die Internetdomaine www.planten3000.com bewerben? Wir wissen es nicht. Wie die Frankfurter Rundschau berichtete, konnte Nikola Iordanov nicht überführt werden. Das Verfahren gegen Herrn Iordanov wurde eingestellt, da die Staatsanwaltschaft keine detaillierten Einzelnachweise lieferte. Nun ist der Verkauf von Kunst- und Textilpflanzen nichts ehrenrühriges, Fax-Spammerei schon. Die darf sich einfach nicht mehr lohnen. Wir arbeiten daran. Und wir sammeln weiterhin die Werbefaxe, die sie unaufgefordert erhalten. An Einzelnachweisen soll nichts mehr scheitern. Vielleicht sollte die Staatsanwaltschaft einmal ein paar Faxgeräte mit Fangschaltungen selbst betreiben.

Samstag, 21. Mai 2011

faxspam.info: Serviceteil Fangschaltungen - Praxis

Wir haben auf unsere Anfragen bei Netzbetreibern bezüglich Fangschaltungen inzwischen einige ausführliche Antworten erhalten:


O2 Telefonica:

Sehr geehrter Herr Bäuerle,

wünscht ein Kunde eine Fangschaltung muss er sich schriftlich mit folgenden Informationen
  • Rufnummer des Kunden
  • Stellungnahme zur Bedrohung oder Belästigung
  • zeitliche Einschränkung mit Datum, idealerweise Uhrzeit
  • Unterschrift des Kunden
  • Rechtsanwälte, die sich für Ihren Mandanten melden, brauchen zzgl. eine Vollmacht
  • Erklärung, dass sich der Kunde über die entstehenden Kosten im Klaren ist

an untenstehende Adresse wenden:
Telefónica Germany GmbH & Co. OHG
Kundenbetreuung
"Fangschaltung"
90345 Nürnberg
oder per Fax an die Nummer: 089/ 2442-6685

Die Kosten für die Fangschaltung betragen 180,00 EUR für eine Woche.

Für weitere Fragen können Sie sich gerne an uns wenden.

Freundliche Grüße
Carolin Eckert | Telefónica Germany GmbH & Co. OHG


DTAG:

Sehr geehrter Herr Bäuerle,
 
vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich selbst erst einmal etwas recherchieren musste. Es gibt unterschiedliche Lösungen, die Betroffenen von unerwünschten Anrufen/Faxnachrichten weiterhelfen können. In jedem Fall sollten sich Kunden von den Hotlines der jeweiligen Anbieter beraten lassen, welche Maßnahme am besten passt.
Kunden der Deutschen Telekom können sich hierzu an die kostenfreie Beratungshotline 0800 33 01000 wenden.
Prinzipiell haben Kunden die Wahl unter verschiedenen Möglichkeiten. So lassen sich beispielsweise anonyme Anrufe generell abweisen. Das Leistungsmerkmal "Abweisen unbekannter Anrufer" ist kostenfrei.
Allerdings werden hierbei alle Anrufer, deren Rufnummer nicht signalisiert wird, abgewiesen. Eine Unterscheidung zwischen "privaten" und "geschäftlichen" Anrufern ist leider nicht möglich.
Eine weitere Möglichkeit ist die gezielte Sperrung unerwünschter Anrufer. Das funktioniert über das "Sicherheitspaket Plus", das für 2,99 € je Monat buchbar ist. Hiermit ist es möglich bis zu zwanzig Rufnummern auf eine "Blacklist" zu setzen. Anrufe von diesen Rufnummern werden dann nicht mehr durchgestellt - auch wenn die Rufnummer nicht angezeigt wird. Allerdings muss die Rufnummer zur Eingabe in die Liste bekannt sein.
Mit dem Sicherheitspaket Plus ist es auch möglich, unerwünschte Anrufer per Tastenkombination am Endgerät abzuweisen. Der unerwünschte Anrufer kann Sie nicht ein zweites Mal belästigen, da er bei erneutem Verbindungsversuch automatisch abgewiesen wird.
Details finden Sie hier: http://www.telekom.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/EKI-PK-Site/de_DE/-/EUR/ViewProductDetails-Start?ProductRefID=0100001000171_0001%40EKI-PK&StageProductRefID=0100001000171_0001%40EKI-PK
Die von Ihnen angesprochene Möglichkeit der "Fangschaltung" nutzt das Leistungsmerkmal "Identifizieren (MCID)" und wird nach einem kostenlosen Anruf bei der Hotline schriftlich beauftragt. Allerdings sind die Kosten auf Grund des anfallenden Aufwandes leider höher. Die Einrichtung kostet 85,95 Euro und für die Durchführung  werden je angefangene 14 Tage 54,95€ fällig.
 
Für die Bearbeitung benötigen wir von unseren Kunden folgende Angaben:
 
  • Name, Vorname      
  • Telefonnummer      
  • Kundennummer      
  • Buchungskontonummer      
  • Zeitraum für die Überwachung
 
Leider können wir der Community keine gesonderten Preise anbieten.
 
Ich hoffe, dass Ihnen die Infos weiterhelfen und damit auch vielen Betroffenen geholfen werden kann.
 
Mit freundlichen Grüßen
Niels Hafenrichter
Deutsche Telekom AG
Corporate Communications
Niels Hafenrichter



Netcologne:


Sehr geehrter Herr Bäuerle,

leider können wir Ihnen bei Ihrer Anfrage nicht weiterhelfen und verweisen in diesem Zusammenhang auf § 101 der TKG, auch zu finden unter

Im Rahmen einer Fangschaltung wird durch Drücken einer Taste bzw. Tastenkombination am Telefon die Rufnummer des Anrufers „gefangen“. Einen Fax-Spamer im Rahmen einer Fangschaltung zu ermitteln, ist somit schwer möglich.

Eine Fangschaltung berechnen wir mit einer einmaligen Einrichtungsgebühr von 49,90 Euro brutto sowie mit einem Betrag von 29,90 Euro brutto pro Woche. Bitte beachten Sie, dass wir eine Fangschaltung für maximal vier Wochen einrichten können.

Wir empfehlen daher vorab einen Rufnummerntausch zu beauftragen, da die Einrichtung einer neuen Rufnummer preislich günstiger und mit deutlich weniger Aufwand verbunden ist. Diese wird mit lediglich einmalig 7,90 Euro brutto berechnet. In der Regel löst sich das Problem belästigender Anrufe dadurch umgehend.

Sieht man die Rufnummer des Anrufers auf Ihrem Display oder auf dem erhaltenen Fax, so empfehlen wir, sich diesbezüglich zuerst an die Bundesnetzagentur unter der Rufnummer 0228/14-0 zu wenden. Diese kann Ihnen gegebenenfalls mitteilen, wem diese Rufnummer zugeordnet ist.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen weitergeholfen zu haben.

Freundliche Grüße
NetCologne GmbH
i.A. Heike Runkel


Unitymedia:

Sehr geehrter Herr Bäuerle,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Kunden können bei uns Fangschaltungen beauftragen, wenn sie sich durch Dritte belästigt oder bedroht fühlen oder bei Anzweiflung der Telefonrechnung wegen unbefugten Zugriffs. Die Beauftragung muss schriftlich erfolgen. Dem Kunden werden dafür keine Kosten in Rechnung gestellt. Die Fangschaltung hat eine max. Dauer von 4 Wochen und beruht auf § 101 TKG.

Der Auftraggeber erhält von Unitymedia nach Einrichtung der Fangschaltung im Netz von Unitymedia eine Bestätigung und nähere Hinweise über die Technik der Fangschaltung.

Unitymedia stellt anschließend die Daten dieses "gefangenen" Anrufs fest und informiert den Auftraggeber dann unverzüglich schriftlich hierüber. Unitymedia ist grundsätzlich verpflichtet, dem Inhaber des Anschlusses, von dem die als belästigend und/oder bedrohend bezeichneten Anrufe ausgingen, darüber zu unterrichten, dass über diese Auskunft gegeben wurde. Hierbei handelt es sich lediglich um das Datum und die Uhrzeit, nicht den Namen/Anschrift oder Rufnummer. Davon kann nur eine Ausnahme gemacht werden, wenn der Auftraggeber schriftlich der Unitymedia gegenüber erklärt, dass ihm aus dieser Mitteilung wesentliche Nachteile entstehen können und wenn diese Nachteile bei einer Abwägung mit den datenschutzrechtlichen Interessen des gefangenen Anrufers als wesentlich schwerwiegender erscheinen. Erhält der Anschlussinhaber, von dessen Anschluss die als bedrohend oder belästigend bezeichneten Anrufe ausgegangen sind, auf andere Weise Kenntnis von der Auskunftserteilung, so ist er auf Verlangen über die Auskunftserteilung zu unterrichten.

Mit freundlichen Grüßen

Katrin Köster, M.A.
Unternehmenssprecherin

Unitymedia Group

Wir bedanken uns bei den Unternehmen für die freundlichen Auskünfte und hoffen, daß weitere angefragte Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Stellung beziehen. Weitere Informationen zu Fangschaltungen beziehungsweise MCID finden Sie hier: Fangschaltung, MCID.

Vegas77 News

Amsterdam/Freigericht: Laut einer Meldung der dgap-news startet Vegas 77 Entertainment SE eine Bezugsperiode für die geplante Kapitalerhöhung durch Ausgabe 442.500 neuer Aktien zum Preis von 15,00 Euro vom 23.05. bis 06.06.2011. Als Bezugsrechte werden genannt: WKN A1KRDG ISIN DE000A1KRDG0 und WKN A1C8PY ISIN DE000A1C8PY2 Aktien, Symbol LCP.
Desweiteren wird angegeben, daß die Schnigge Wertpapierhandelsbank die Bezugsrechtsvermittlung der Bezugsrechte der Vegas77 Entertainment AG, ISIN DE000A1C8PY2 WKN A1C8PY Aktien anbietet.
Zur Ausübung des Bezugsrechts werden die Depotbanken lt. Presseerklärung gebeten, die Zeichnungen der Aktionäre bis spätestens Freitag, den 06. Juni 2011 bei der biw Bank für Investments und Wertpapiere AG in Willich, aufzugeben und den Bezugspreis zu bezahlen. Als Kontobezeichnung wird KE Vegas77 genannt.
Als Herausgeber und Verantwortlicher für diese Pressemitteilung wird die ZENITH PR ADVISORS LTD Lukas Nistor Portland House Stag Place SW1E 5RS London in Großbritannien genannt.

Etwas unklar ist, ob es eine Sitzverlegung der Vegas 77 Entertainment gegeben hat: Auf der Website www.vegas77-entertainment.com ist im Impressum immer noch aufgeführt: VEGAS77 Entertainment SE, Postbus 59267, 1040 KG Amsterdam, Niederlande, Tel. +31204037415, Fax +31204037310, Direktor A. Joy. Diese Vegas77 Firmierung ist nach eigenen Angaben eine Beteiligungsgesellschaft. Die nun neu auftauchende Vegas77 Entertainment mit Sitz in Freigericht, lt. Meldungen eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Hanau unter HR B 93406, wurde vom dortigen Verwaltungsrat dieser Gesellschaft ermächtigt, "das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 5. Januar 2016 durch Ausgabe von bis zu 885.000 neuen, auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien im rechnerischen Nennwert von EUR 1,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder in mehreren Teilbeträgen um bis zu insgesamt EUR 885.000,00 zu erhöhen." (Zitat Ende, Quelle: adh-hoc-news von heute)

Aktueller Kurs der Vegas77-Aktie gestern EUR 18,50 (Frankfurter Börse zum Börsenschluß). Das durchschnittlich erwartete Kursziel von 30 ShareWise-Mitgliedern (Prognose von heute) lautet auf EUR 13,48.

Diese Meldung ist bisher nur im Internet über verschiedene Seiten bekannt gemacht worden. Fax-Reporte - auch im Rahmen von Fax-Spamming - liegen hier bisher nicht vor. Sollte es bei dieser Entwicklung bleiben, so ist dies ausdrücklich zu begrüßen und alle diejenigen Faxgerätebetreiber, die bisher mit Kaufempfehlungen für Vegas77-Aktien oft geradezu überschwemmt wurden, werden sicher dankbar sein.

Freitag, 20. Mai 2011

Piratenpartei ohne Internet

Kommentar: Soviel Engagement der Polizeibehörden in Europa wünscht man sich einmal gegen die Fax-Spammer, die tatsächlich Woche für Woche und teilweise jahrelang erhebliche Schäden anrichten.

Dienstag, 17. Mai 2011

faxspam.info: Serviceteil Fangschaltungen

Eine gute Möglichkeit, einen Absender eines unverlangt zugesendeten Werbefaxes trotz unzutreffender Absenderkennung ausfindig zu machen, ist eine Fangschaltung. Hier bedarf es jedoch einer raschen Reaktion des Anschlußinhabers. Dies wird mit ein Grund sein, daß die Spam-Faxe nachts versendet werden. Auch liegen die Kosten dafür in der Regel recht hoch, da eine Fangschaltung mit personellem Aufwand verbunden ist. Wir haben bei den führenden Festnetz-Telefonieanbietern angefragt, wie eine Fangschaltung seitens ihrer Kunden beauftragt werden kann, wie die Vorgehensweise ist und welche Kosten zu tragen sind. Selbstverständlich haben wir auch um ein Entgegenkommen für unsere verehrte Leserschaft angefragt. Wir werden hier im Serviceteil weiter berichten.

Update 21.05.2011: Die ersten Antworten finden Sie jetzt hier auf faxspam.info.

Montag, 16. Mai 2011

faxspam.info: Serviceteil Technik

Das Thema, unerwünschte Faxwerbung zu vermeiden, abzuwehren und abzustellen ist sehr vielfältig. Die Bedürfnisse der Telefaxnutzer sind außerordentlich unterschiedlich und für den Normalnutzer kaum vorstellbar. Uns erreichen jeden Tag die unterschiedlichsten Anforderungen. Und wir haben versprochen, alles zu unternehmen, was in unseren beschränkten Kräften steht. Heute beginnen wir mit unserem Serviceteil in Sachen unerwünschter Faxwerbung:

Wir haben heute die führenden Hersteller von Faxgeräten angeschrieben und gebeten, uns mitzuteilen, welche technischen Vorrichtungen bisher realisiert wurden, seitens des Faxgerätes Faxspam vermeiden zu können.

Folgende Hersteller wurden angeschrieben:

* Philips
* Canon
* HP
* Brother
* Panasonic
* Olivetti
* Sagem
* Samsung
* Sharp
* Oki
* Lexmark


Die Reihenfolge ist rein zufällig und hat keine weitere Bewandtnis.

Update 23.05.2011: Eine sehr ausführliche Antwort zur Fax-Filter-Technik liegt inzwischen vor.

Unerwünschte Faxwerbung nun auch in Polen und Frankreich

Inzwischen haben sich die Fax-Spammer der verschiedenen Werbefaxe und Fax-Reporte, die Sie und ich nicht bestellt haben, mit ihrer unerwünschten Fax-Werbung auch nach Polen und Frankreich gewendet, wohl, um auch dort vielleicht den einen oder anderen "Investor" zu finden. Es ist inzwischen also nicht mehr nur der deutschsprachige Bereich betroffen.

Wir haben daher einen internationalen Blog ins Leben gerufen, um auch unsere polnischen und französischen Nachbarn zu informieren. Die offizielle EU schläft hier 'mal wieder. Machen wir uns unsere EU also selber und helfen unseren europäischen Mitbetroffenen in eigener Intiative.

Hier finden Sie die Adresse:

telefax internationale

Die Übersetzungen sind sicherlich nicht perfekt, wir tun, was wir können.




telefax spam - w języku polskim - en français - auf deutsch - in english

Sonntag, 15. Mai 2011

Telecorp Inc. TK - WKN A1CTEH Faxspam

Der Europe Money Report wird aktuell wieder als unverlangte und unaufgeforderte Faxwerbung versendet. Beworben wird wieder die Telekommunikations-Aktie der Firma Telecorp.Inc., WKN A1CTEH, ISIN CA8792961010. Auch zahlreiche Internetseiten, Foren und Presseverteiler wurden mit dieser Werbung übersät. Angeblich soll ein Abmelden des Europe Money Reports nun über die E-Mail Adresse emrnews@yahoo.com funktionieren. Als Absenderkennung ist die Rufnummer +448723310402 angegeben. Es wird angegeben, daß unter dieser Faxnummer auch Abmeldungen entgegengenommen werden und man dann nach der Abmeldung auch keine Nachrichten von dort mehr erhält. Es handelt sich um eine Sonderrufnummer aus Großbritannien. Bitte informieren Sie sich zu den einzelnen Stichworten und der Rufnummer unter den untenstehenden Labels weiter.

Samstag, 14. Mai 2011

faxspam.info - In eigener Sache

Verehrte Leserinnen, sehr geehrter Leser,

nachdem unser Blog auch in einem Beitrag auf faz.net erschienen ist, haben wir einige Anfragen zum Blog selbst erhalten. Damit hier neue Leserinnen und Leser nicht alle Informationen aus den verschiedenen Beiträgen zusammensuchen müssen, schreibe ich Ihnen heute in eigener Sache:

Wir koordinieren die Zusammenarbeit von unerwünschten Werbefax-Zustellungen Betroffener und recherchieren selbst, um an die Verantwortlichen heranzukommen. Sie können dazu beitragen, indem Sie uns die Werbefaxe, die sie erhalten und eventuell vorhandene Absenderkennungen, die ihr Fax-Journal erkennt, einfach zukommen lassen:

Unsere Adresse:
3SKOM Sedlaczek GbR, z.Hd. Herrn Bäuerle, Kaiserstraße 61, 53721 Siegburg, Allemagne
Sondertelefaxnr.: 03221.2325364 (AT/CH bitte 0049.3221.2325364 wählen)
E-Mail: email@3skom.de 
Der Blog wurde von Maximilian Sierig übernommen. Bitte verwenden Sie die im Impressum stehenden Angaben.

Vielleicht hat sich auch sonst noch etwas ergeben, was Sie beitragen können. Nur zu. Selbstverständlich können Sie auch einfach hier öffentlich kommentieren. Bitte geben Sie dann im eigenen Interesse nicht die vollständige Faxrufnummer an.

Sollten Sie damit einverstanden sein, daß Ihre übersandten Unterlagen/Werbefaxe an Ermittlungsbehörden weitergegeben werden, so ist es sehr freundlich, wenn Sie dies gleich mitteilen. Ansonsten wird immer um ihr Einverständnis nachgefragt. Keinesfalls wurden und werden Daten an Dritte weitergegeben, wenn nicht Ihr ausdrückliches Einverständnis vorliegt. Sollten Sie derartige Unterlagen benötigen, um beispielsweise Ihre Polizeidiensstelle oder Staatsanwaltschaft davon zu überzeugen, daß hier sehr wohl ein sogenanntes Öffentliches Interesse gegeben ist und es sich nicht um einen Einzelfall handelt, so geben Sie uns bitte unter Angabe des behördlichen Aktenzeichen/Tagebuchnummer und der Behörde Bescheid, so daß wir Ihnen die erforderlichen Unterlagen zukommen lassen. So kann hier jeder anderen helfen.

Selbstverständlich erfolgt unsere Arbeit hier ohne jede Berechnung und ist Ehrensache. Auf der anderen Seite kann daher auch nicht eine Bearbeitung nach gewerbsmäßigen Standards erfolgen. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Ein paar Euro kommen inzwischen über die Werbebanner herein. Dies ist erfreulich, deckt aber weder die Kosten noch auch nur den hier geleisteten Einsatz ab. darauf kommt es auch nicht an. Dieser Blog wurde gegründet, weil uns selbst diese unzulässigen Werbefaxe stören. Wir werden weiter machen, bis sich das fragwürdige "Geschäftsmodell" der Fax-Spammerei in jeder Spielart erledigt hat. Ob dies letztenendes über die betriebene Aufklärung, technische Vorkehrungen, über behördliche Ermittlungen oder sonstigen Widerstand dagegen ergibt oder genau durch das Zusammenspiel verschiedenartigster Maßnahmen, dies wird sich zeigen. Erst dann ist dieser Blog überflüssig. Dieser Tag wird kommen. Bitte helfen Sie mit.

Es grüßt Sie und wünscht Ihnen - trotz des ärgerlichen Anlasses - alles Gute
Ihr
Martin Bäuerle

Mittwoch, 11. Mai 2011

Zongbao Clean Tech - WKN A1C10T

Die Aktie der China Zongbao Clean Tech Ltd., WKN A1C10T, ISIN GB00B3YGKN73, wird wieder massiv über den EUROPEAN STOCK REPORT beworben. Dieser auch dreist unaufgefordert zugesandte Fax-Report (Börsenbrief ist da zuviel gesagt) verspricht wieder das Blaue vom Himmel. Tatsächlich ist die Aktie der China Zongbao Clean Tech Ltd. weiter gefallen. Wir berichteten bereits darüber.

Auch konnte für die angebliche Abmeldeadresse esr-abmelden@mail.ru bisher noch keine erfolgreiche Abmeldung dieser unerwünschten Faxwerbung berichtet werden. Warum derartige Fax-Spammer dennoch eine solche Abmeldemöglichkeit vorsehen, hatten wir in unserem Beitrag zum SMR-Report kommentiert.

Wir neigen dazu, dem EUROPEAN STOCK REPORT auch mit seiner Empfehlung zum Kauf der Aktie der China Zongbao Clean Tech Ltd. nicht zu folgen. Wer derart auf Kosten seiner Adressaten ohne deren Einverständnis Werbung macht, verspielt das notwendige Vertrauen. Auch ist es hochriskant, in derart künstlich gepuschte Aktientitel zu investieren, da diejenigen, die das Puschen der Aktien (hier WKN A1C10T) besorgen, am besten wissen, wann man wieder verkaufen muss, um Gewinn zu machen. Das Puschen dient ja dann oft gerade dem Zweck, die eigenen Aktienbestände teurer verkaufen zu können.

Vegas 77 Entertainment: Bericht auf faz.net

Über die Aktie der Vegas 77 Entertainment berichtet inzwischen auch die FAZ in einem Artikel, auf den wir hier gerne verweisen:

FAZ zu Vegas 77 Entertainment

Wir berichten weiter unter dem Label vegas77 und der Internetdomaine www.vegas77-aktienkurs.de.

www.planten3000.com 0044-700-5800289 Werbefaxe

Wohl eines der abenteuerlichsten unerbetenen und illegalen Werbefaxe ist eines zu Kunstpflanzen (auch Textilpflanzen), die auf allen möglichen Wegen und unter allen möglichen Internetdomainen angeboten werden:

Bestellfax-Nummern von www.planten3000.com:

0044-700-5800289

E-Mail Bestelladressen von www.planten3000.com:
post@sportgames.biz
post@textilpflanzen.biz
ordern@textilpflanzen.biz

Der Domaininhaber hat seine Adresse raffiniert geschützt. Die hier schon anderweitig negativ aufgefallene Internetfirma Tucows hat dies bewerkstelligt:

Domain Name: PLANTEN3000.COM
Registrar: TUCOWS INC.
Whois Server: whois.tucows.com
Referral URL: http://domainhelp.opensrs.net
Name Server: NS1.SYSTEMDNS.COM
Name Server: NS2.SYSTEMDNS.COM
Name Server: NS3.SYSTEMDNS.COM
Status: clientTransferProhibited
Status: clientUpdateProhibited
Updated Date: 23-mar-2011
Creation Date: 23-mar-2011
Expiration Date: 23-mar-2012

Die hier mit dem Verkauf und dem Versand unerwünschter Werbefaxe tätig werdende Firma ist angeblich in Gibraltar beheimatet.

www.mechanik100.com 00822636621 Werbefaxe

Wieder werden unerbeten Werbefaxe verschickt, die zu Bestellungen von Werkzeugkoffern, Schuhputzmaschinen, Koffersets, Stromerzeugern, Klappleitern etc. animieren sollen und zum Besuch des zugehörigen Shops auf www.mechanik100.com (den wir hier natürlich nicht verlinken). Beworben wird auch noch die Bestellfax-Rufnummer 0044-2070-606457. Ein aufmerksamer Leser, bei dem wir uns alle bedanken möchten, hat die Absenderkennung des Werbefaxes zu mechanik100 ausfindig gemacht. Sie lautet 00822636621 und beinhaltet eine Faxnummer aus Südkorea. Wir gehen der Sache nach. Nach Auskunft der FTC in Südkorea stammt die Rufnummer 00822636621 direkt aus Seoul.

www.smr-news.com/signout - Werbefaxe abbestellen

Immer wieder berichten uns Leserinnen und Leser, daß Ihre Versuche, sich für den Erhalt der Werbefaxe über die Seite www.smr-news.com/signout abzumelden, nicht den gewünschten Erfolg zeitigten.

Warum nun, bieten die Fax-Spammer überhaupt eine solche Möglichkeit an, wenn sich damit dann doch nicht der Erhalt der Werbefaxe abbestellen läßt?

Zum einen besuchen Sie einfach deren Seite, was eine Möglichkeit darstellt, sie vielleicht doch noch zu einem Einverständnis zu bewegen. Zum anderen wissen die Fax-Spammer nun, nachdem sie, verehrte Leserin und verehrter Leser, das Formular auf www.smr-news.com/signout ausgefüllt haben, daß es diese Faxnummer gibt und sogar, daß Faxe an diese Faxnummer zur Kenntnis genommen werden. Wir gehen davon aus, daß die Fax-Spammer einfach alle numerisch möglichen Telefonnummern anfaxen, dies auch mit mehreren Versuchen - und die Rufnummern, an denen sich dauerhaft kein Fax meldet, aussortieren. Haben Sie schon einmal einen Piepston am Telefon gehabt? Dann hat die Vorauswahl beispielsweise über die ISDN-Dienstekennung nicht funktioniert und sie hatten so einen Faxversuch am Ohr. Die Rufnummer, die die Adressaten der gar nicht bestellten Werbefaxe nun sogar selbst mühevoll in das Formular www.smr-news.com/signout eintragen, sind damit dann durch einen Fax-Empfänger persönlich und eigenhändig bestätigte Fax-Anschlüsse, die infolge gerne und regelmäßig auch für weitere Werbefaxe adressiert werden. Daß diese Werbefaxe unerwünscht und nicht bestellt sind, macht da wenig aus. Denn das mangelnde Interesse an diesem Werbefax kann sich ja einmal ändern, es kann wer anders das nächste lesen und doch interessant finden usw. usf. Nichts ändert dies natürlich daran, daß derartige Werbefaxe illegal sind. Aber die staatlichen Behörden scheuen in solchen Dingen offensichtlich (ausländische) Amtshilfe für ihre Ermittlungen zu organisieren und so bleiben die Fax-Spammer unerkannt und können sogar die Kosten ihrer Faxwerbung fast vollständig auf die Faxempfänger umlegen.
Wir möchten dieses "Geschäftsmodell" uninteressant machen. Dazu hilft vor allem Aufklärung, die wir hier auch privat leisten können. Und es hilft, den Behörden den Umfang der Störung von Betriebsabläufen und unnötiger Kosten deutlich zu machen. Bitte weisen Sie Ihre Kammer auf das Problem hin, erstatten sie Anzeige bei einer Polizeidienststelle und der Wettbewerbszentrale, die gezielt solche Verstöße wie unerlaubte Faxwerbung verfolgt.


Au Minera Corp. WKN A1H51J Aktie

Und noch einen Tipp vermeint EMR-NEWS zu haben, die Au Minera Corporation Aktie mit der ISIN CA0501221000 und WKN A1H51J. Allerdings fällt diese Aktie gerade. Also bitte keine Aktien kaufen, zumal diese per Fax-Spam und zweifelhaften Fax-Reporten des Europe Money Report beworben werden. Auch hier ist wieder die emr-news Fax-Spam-Rufnummer +448723310402 im Spiel (auch 00448723310402).

Dienstag, 10. Mai 2011

emr-news +448723310402 fax spam

Jetzt kommt es knüppeldick: Der Europe Money Report überschlägt sich gar, was die Stromerzeugung aus Biomasse angeht. Und versendet Fax-Spam unter der Rufnummer +448723310402, daß die Faxgeräte deutscher Gewerbetreibender bald wohl nur noch für die Kenntnisnahme fragwürdiger Fax-Reporte schaffen. Die Fax-Spammer kostet das so gut wie nichts. Die Kosten tragen die Empfänger von Europe Money Report & Co.

Charles Vignari ein Top-Analyst?

Der SWISS MONEY REPORT will uns einen Herrn namens Charles Vignari als Top-Analysten verkaufen, der ausgerechnet Zeit hat, sich mit der kleinen Vegas77-Aktie aus Holland zu beschäftigen. Wir bemühen an dieser Stelle einmal die Google-Suche weltweit nach Top-Analysten:

Benutzerdefinierte Suche


Wird interessant sein, wie sich die Suchergebnisse nach Charles Vignari ab sofort ändern werden. Aktueller Kurs der Vegas77-Aktie ist EUR 18,40. Da haben doch glatt welche (wieder) gekauft. Die Vegas77-Aktie wurde inzwischen auch in Frankreich beworben. Für die deutschsprachigen Leser haben wir unter der Internetdomaine www.vegas77-aktienkurs.de unsere Veröffentlichungen zu dieser Aktie (Label vegas77), die so zweifelhaft beworben wird, zusammengefaßt.

Machen wir einmal unsere Analyse:

Am 3. März 2011 begann die "Kurs-Rallye", die durch Massen-Spam gepuscht wurde, mit einem Handelsvolumen von gerade einmal 388 Aktien und einem Kursgewinn von EUR 8,00 auf EUR 8,80. Das 52-Wochen-Hoch (so lange gibt es die Aktie allerdings noch nicht) wurde bereits am 26.04.2011 erreicht und zwar mit einem Handelsvolumen von 86.875 Aktien und einem Kurs von EUR 36,95. Nun wurde kassiert. Das Handelsvolumen stieg noch einmal krass an (auf über eine halbe Millionen!) innerhalb der nächsten nicht einmal 2 Tage, doch der Kurs rutschte dahin, wo er auch realistisch sein dürfte, auf EUR 7,80 und erreichte damit das 52-Wochen-Tief bereits am 28.04.2011. Hier dürften wieder Rückkäufe aus dem Dunstkreis des SWISS MONEY REPORT getätigt worden sein - und in einer zweiten Runde versuchte man - mit einigem Erfolg - die Aktie zu allmählich wieder steigenden Kursen an den Mann und an die Frau zu bringen. Es steht zu erwarten, daß diese Kursgewinne wieder genauso realisiert werden wie zuvor. Und zwar von den interessierten Kreisen, die sich vor aller Puscherei bereits zum Emmissionspreis mit Vegas77-Aktien eingedeckt hatten. Wenn nicht gar die Gründung der Aktiengesellschaft nur zum Zwecke der Realisierung per Fax-Spam forcierter Kursgewinne erfolgte. Abwegig ist dieser Gedanke jedenfalls nicht. Wir schrieben dies schon an anderer Stelle: Wer sich in Vegas77-Aktien engagiert, wettet wahrscheinlich gegen Insider. So unser Kommentar vom 4. April 2011 zur Vegas77-Aktie: "Spekulanten sollten sich darüber klar sein, hier gegen Insider zu spekulieren."

Sharewise.com - Die Aktiencommunity

Montag, 9. Mai 2011

Charles Vignari zur Vegas77 Aktie

Gerade diese Nacht kam ein erneutes und nicht bestelltes Werbefax des SWISS MONEY REPORT herein, in dem ein Herr Charles Vignari eine Chart-Analyse zu Vegas77 veröffentlicht. Herr Vignari wird als führender Spezialist auf dem Gebiet der technischen Aktienanalyse vorgestellt. Falls Sie dieses Thema ernsthaft interessiert, dann schauen Sie vielleicht lieber hier herein: Elliott-Wellen (Forum dazu). Tatsächlich haben bisher andere Analysten hier eine bessere Vorausschau gehalten. Weitere Informationen hierzu im Themenstrang unter dem Label vegas77. Ohne den technischen Aktienanalysen zu nahe treten zu wollen, ist diese Chart-Analyse von Charles Vignari schon sehr gewagt. Denn Charles Vignari übersieht, daß hier die fundamentalen Daten so stark maßgebend sind und die Aktie zudem noch sehr jung ist, daß eine technische Analyse doch - um es einmal vorsichtig auszudrücken - nicht professionell ist. Was Herr Vignari auch übersieht, ist, daß man rechtswidrig auf Kosten der Adressaten versendeten Reports nicht zur Verfügung stehen sollte.




Freitag, 6. Mai 2011

Online Marketingleads NL - www mechanik100 com

Wollen Sie einen Flaggenmast gratis erhalten? Dann brauchen Sie einfach nur bei mechanik100 einen Stromerzeuger, ein Kofferset oder ein anderes "hochwertiges" "Industriegerät" zu Spottpreisen zu kaufen. So jedenfalls das Werbeversprechen eines zur Zeit wieder ausgesendeten Fax-Spams, also unerwünscht und unerbetener sowie illegal auf Kosten des Empfängers zugesendeter Faxwerbung. Bestellt werden kann unter der Telefax-Rufnummer 0044-2070-606457, wovon natürlich abgeraten wird, da unseriöse Werbemethoden, bei denen zudem der größte Teil der Kosten auf den Adressaten abgewälzt wird, auch ein Indiz für ansonsten zweifelhaftes Geschäftsgebahren sein dürften. Nur ganz klein - ohne Adresse - findet sich als Absender eine Firma, die wir ansonsten nirgendswo ausmachen konnten: Online Marketingleads NL. Berichten anderer Betroffener des Fax-Spam von mechanik100 zufolge, wird seitens Online Marketingleads NL auf Abmeldungen nicht reagiert. Es steht auch zu vermuten, daß es eine solche Firma gar nicht gibt, denn bis auf diese Zeile völlig gleichlautende unerbetene Faxwerbung wird auch unter der Absenderkennung G.K. Industrievertretungen versendet (wir berichteten). Einige Interessenten haben Testbestellungen ausgebracht, wir werden berichten, sobald wir mehr zu den Aktivitäten der angeblichen Online Marketingleads NL erfahren. Für unsere Berichte zum Thema mechanik100-Faxspam haben wir eigens die Internetdomaine www.mechanik100.de eingerichtet.

Donnerstag, 5. Mai 2011

China Zongbao Clean Tech Limited WKN A1C10T

Der EUROPEAN STOCK REPORT ist einer der zweifelhaften Reporte, die Europas Faxgeräte und insbesondere die des deutschsprachigen Bereichs mit nicht erbetener Faxwerbung auf Kosten der Adressaten belagern. In der neuesten Fax-Spam-Aussendung bewirbt der EUROPEAN STOCK REPORT wieder einmal die Aktie eines chinesischen Düngemittel-Produzenten:

China Zongbao Clean Tech Ltd.
WKN A1C10T, ISIN GB00B3YGKN73

Diese Firma gibt es natürlich wirklich:
China Zongbao Clean Tech Limited
904, Harvest Building
29 – 35 Wing Kut Street
Central Hong Kong
E-Mail: info@chinazongbao.com

Hongkong gehört ja inzwischen wieder zu China.

Gehandelt wird die Aktie in Deutschland auf dem Handelsplatz der Börse Frankfurt und seit Februar 2011 gepuscht. Wer der letzten Empfehlung des EUROPEAN STOCK REPORT gefolgt ist, hat inzwischen einiges an Geld verloren. So wurde bei einem Kurs von EUR 1,77 und einem avisiertem Kursziel von EUR 2,50 eine Kaufempfehlung vor allem per Fax-Spam gepuscht. Der aktuelle Kurs beträgt EUR 1,51.

Und so sieht das "Geschäftsmodell" solcher zweifelhafter Aktionen aus: Die Kosten für illegalen Fax-Spam (und entsprechende "Pressemeldungen") sind sehr niedrig. So werden also relativ billige Aktien gepuscht, um einen Kurs einer von vielen kaufbaren Aktien nach oben zu treiben und dann selbst den eigenen Bestand zu einem möglichst hohen Kurs zu verkaufen. In der Regel ist das einzige Illegale daran der Fax-Spam. Und deswegen versuchen wir die Delinquenten auch genau da zu packen. Für jeden Hinweis sind wir dankbar. Wichtig ist zudem, daß zukünftig auch möglichst niemand mehr auf solche Aktionen hereinfällt. Dann funktioniert es nicht mehr und der Ertrag sinkt unter den Aufwand der doch recht aufwendig geheimgehaltenen Fax-Versenderei.

http://www.faxspam.info/

Montag, 2. Mai 2011

SWISS MONEY REPORT - 0031848678326

Wir möchten uns an dieser Stelle einmal für die Mitarbeit unserer Leserinnen und Leser bedanken. Von hier ist es jetzt auch wieder gelungen, eine Absenderkennung des Telefax-Versandes des Swiss Money Report festzustellen. Und zwar die

Nr. 0031848678326 bzw. +31848678326

Andere Schreibweisen sind 0031 848 678 326 bzw. +31 848 678 326. Es handelt sich um ein G3-Fax und arbeitet ohne Fehlerkorrektur (ECM). Die Fax-Absenderkennung ist eine mit niederländischer Vorwahl. Es sei darauf hingewiesen, daß Absenderkennungen zwar gefälscht werden können, aber unter der angegebenen Rufnummer ein Fax erreichbar sein muß.


Radarwarner Fax-Spam 0031848672658

Aktuell: Auch der Radarwarner-Faxspam geht wieder rum. Diesmal werden die Rufnummern 0031 848672658 und 0033 176502575 kommuniziert. Wir hatten bereits darüber berichtet.

Beworbene Produkte sind Speedopilot und Trafipax angeblich seitens der Firma Global Vertrags- und Adressmarketing, Adresse siehe hier: Fa. Global in La Paz.

Wir haben die Informationen zu den Radarwarnern einmal angefordert.

SWISS MONEY REPORT - Vegas77, die 2. Runde

Schon wieder wird der SWISS MONEY REPORT illegal per Fax-Spam beworben. Eine neue Aussendung unerbetener, sittenwidriger und illegaler Faxwerbung auf Kosten der Adressaten ist diese Nacht herausgegangen. Was man dagegen tun kann haben wir hier einmal zusammengestellt.
Vom Kauf der Vegas77 Aktie wird abgeraten, um welche Masche es sich vermutlich handelt, hatten wir hier erläutert.

Fax-Report: Swiss Money Report
Beworbene Aktie: Vegas77 Entertainment SE
WKN: A1C8PY
ISIN: DE000A1C8PY2

Es wird dieselbe Masche nun ein zweites Mal versucht. Auf ein Gelingen und "Mitfahren" kann wohl nicht spekuliert werden, da inzwischen, auch Dank unserer Arbeit, die selbstnützigen Absichten der Fax-Spammer und ihres Umfeldes inzwischen doch zu bekannt sind. Auch die Börsenhändler mahnen zur Vorsicht. Von dort ist auch zu erfahren, daß die Vegas77 Entertainment SE vordem noch Curcho Capital SE hieß und eine reine, im Frankfurter Freiverkehr gelistete Vorratsgesellschaft (die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 28.10.2010) der XIAG SPAC Invest AG war.

Noch ein wichtiger Hinweis: Die angeblichen Abmeldeadressen abmelden@email.ru und smr-news.com/signout funktionieren nach wie vor nicht.

Sonntag, 1. Mai 2011

Vegas77 Aktie WKN A1C8PY, ISIN DE000A1C8PY2

Die Aktie der Vegas77 Entertainment SE (WKN: A1C8PY / ISIN: DE000A1C8PY2 / Symbol: LCP) wird massiv, illegal und sittenwidrig über diverse Reporte beworben:

EMR NEWS INFO
EUROPE MONEY REPORT
EUROPEAN STOCK REPORT
SWISS MONEY REPORT

Wir haben inzwischen den verantwortlichen Herausgeber der Pressemitteilungen der Vegas77 Entertainment SE ausfindig gemacht:

ZENITH PR ADVISORS LTD
Lukas Nistor
Portland House
Stag Place
SW1E 5RS London
Großbritannien

Quelle: DGAP News

Wir haben Herrn Nistor von Zenith PR Advisors um eine Stellungnahme zum massenweisen Fax-Spam zugunsten seines Kunden Vegas77 gebeten.

Freitag, 29. April 2011

Vegas77-Aktie erleidet absehbaren Kursrutsch: Vegas77 Entertainment SE krass gefallen

Der SWISS MONEY REPORT, der hemmungslos unerbetene Faxwerbung herumsendet, empfiehlt im neuesten Fax-Rundschreiben wieder den Kauf, gegebenenfalls Nachkauf der Vegas77 Aktie WKN: A1C8PY. Der berichtete Abschuss der Aktie dürfte wohl tatsächlichen Abverkäufen der Aktie geschuldet sein, die aus dem Dunstkreis der Herausgeber des SWISS MONEY REPORT, wenn nicht von diesen selbst, stammen.

Die Masche ist folgende:

Es wird eine billige Aktie gekauft, hier VEGAS77.
Deren Kurs wird durch massenweise (illegale) Faxwerbung (Fax-Spam) nach oben getrieben, indem die Adressaten zum Kauf animiert werden.
In Folge steigt der Kurs dann natürlich tatsächlich an.
Damit wird weiter geworben und es finden sich neue Käufer (hier Vegas77-Aktie).
Nun werden aus dem Dunstkreis derer, die diesen Kursanstieg getrieben haben (oder diese selbst), die eigenen, billig erworbenen Aktien verkauft und enorme Gewinne realisiert.
Dadurch fällt der Aktienkurs natürlich.

Ob dies kriminell ist, wage ich zu bezweifeln, der unerbetene Faxversand ist jedenfalls illegal - und den suchen wir zu stoppen, damit solche, jedenfalls unseriösen, Geschäftsmodelle keine Zukunft mehr haben. Wer hier die angebliche "Börsenmafia" ist, erhellt sich dadurch sicher auch.
Selbstverständlich muß von einem Kauf der Vegas77 Aktie nach wie vor abgeraten werden.

Infos zur Vegas77 Entertainment SE hier.

Wenn Sie schon Aktien der Vegas77 Entertainment SE (ISIN: DE000A1C8PY2) gekauft haben, so ist dies natürlich bedauerlich. Persönlich würde ich nicht auf einen weiteren Anstieg spekulieren

Radarwarner Fax 0033-176503575 + 0031-848675311

Es ist wieder nichtbestellte und unerlaubte Faxwerbung für Radarwarner (SiccoTec Nanotechnik) versendet worden.

Bestellungen sollen bei einer Firma Global Vertrags- und Adressmarketing, Embajada de la Plaza, 4255 Pio. La Paz in Bolivien getätigt werden können. Angegeben werden die folgenden Bestellfax-Rufnummern:

0033 - 176 503 575 (+33176503575) und
0031 - 848 675 311 (+31848675311)

Die internationale Vorwahl 0033 (+33) ist die von Frankreich, 0031 (+31) die der Niederlande.

Dienstag, 26. April 2011

Gelbes Branchenbuch - 0621-9500000

Mit den Gelben Seiten hat diese unerlaubte Faxwerbung sicherlich nichts zu tun: Ein "Mein-Branchenverzeichnis.Info"-Service bietet Eintragungen ein und berechnet dafür satte EUR 497,- jährlich. "Vertrags"-Erschleichung nennt man so etwas in dieser Form und ist nicht statthaft. Wohl deshalb wird zwar eine Faxnummer in Mannheim oder Ludwigshafen genannt: 06219500000 (0621 - 950 00 00), die als verantwortlich angegebene Firma will jedoch in London sitzen:

TM Marketing Service Ltd.
Tower 42
25 Old Broad Street
London EC2N1HQ

Als Director wird genannt: Jonathan Scott, eine Angabe zur Companies No. existiert nicht. Rufen Sie die beworbene Seite sicherheitshalber nicht auf und senden Sie vor allem keine völlig überteuerte und wertlose Bestellung.

Als Kontakt E-Mail Adresse ist genannt: service@mein-branchenverzeichnis.info
Dort kann man natürlich einmal nachfragen woher die Fax-Spammer die Daten und die Faxrufnummer haben. Und sich natürlich weitere Faxwerbung verbitten. Diese ist illegal und sittenwidrig. Die Rufnummer dürfte der Bundesnetzagentur bekannt sein. Ein Beschwerdeformular gibt es hier:
Formular Rufnummernmißbrauch in Deutschland

Fax-Spam Handschuhe 0031 848 386 841

Eine neue Masche sind jetzt per unerlaubter Faxwerbung beworbene Handschuhe. Angeblich Markenware, die Marke wird jedoch nicht genannt. Beworben wird der Verkauf der Handschuhe gleich kartonweise durch einen nicht genannten deutschen Vertragspartner der SST Ltd., Trojan House, Top Floor, 34 Arcadia Avenue, London, die unter der Companies Nr. 6838192 eingetragen sein will. Für weitere Hinweise sind wir jederzeit dankbar, insbesondere von Bestellern, die bereits unter der Faxnummer +31 (0031) 848386841 bestellt haben.

+ SWISS MONEY REPORT

Wir hoffen, Sie verehrte Leserin und verehrter Leser haben schöne und frohe Osterfeiertage verbringen können. Auf diese Seiten sind Sie allerdings wahrscheinlich aus einem deutlich weniger schönem Grund gekommen. Ich darf vermuten, daß Sie sich über den Erhalt des SWISS MONEY REPORT ärgern mußten. Wir sind mit diesem Osterwochenende nun schon das zweite Wochenende von den Aussendungen des SWISS MONEY REPORT verschont geblieben. Unser Steuerberater nicht - und auch andere Leser berichten davon, den SWISS MONEY REPORT immer noch unerbeten zugesandt zu bekommen.

Was kann man gegen den SWISS MONEY REPORT tun?


Zunächst einmal ist zu überlegen, ob es technische Möglichkeiten gibt: Unser Faxgerät erlaubt es, bestimmte Absender-Rufnummern zu sperren. Nachdem wir dies allerdings getan hatten, damals war es beim SWISS MONEY REPORT die Nummer +447005980258 (0049 700 5980 258), kamen die Faxe, CCITT-widrig ohne Absenderkennung. Es gibt auch Faxgeräte, dies es erlauben, sämtliche Faxe ohne Absenderkennung zu sperren. Jedermanns Sache ist das nicht. Die meisten Möglichkeiten bieten sogenannte USB-Faxgeräte wie beispielsweise das Modell USR5637 von US-Robotics. Hier werden eingehende Faxe zunächst digital gespeichert und nur wahlweise ausgedruckt. Anschluß erfolgt an einen handelsüblichen PC oder ein Notebook. Auch dies ist natürlich nicht jedermanns Sache. Viele brauchen einfach ihr Faxgerät, so wie es ist.

Der Privatklageweg ist leider noch ausgeschlossen, da nicht bekannt ist, wer hinter dem SWISS MONEY REPORT steckt. Wir sind mit unseren Recherchen aber nah dran und werden weiter berichten. Es nutzt also nichts, es muß daher zunächst eine Anzeige bei der für Sie zuständigen Polizeidienststelle oder Staatsanwaltschaft gestellt werden. Sollte diese ermitteln, können Sie über eine Akteneinsicht (auch ohne Rechtsanwalt) erfahren, was ermittelt wurde und dies selbstverständlich auch für eine Privatklage verwenden. Schreiben Sie ruhig in die Strafanzeige (gegen unbekannt, das geht) herein, daß Sie Privatklage anstreben (Unterlassungsklage, Schadenersatz). Gewöhnlich lehnen Staatsanwaltschaften jedoch Ermittlungen ab, da die Verfolgung nicht im "öffentlichen Interesse" sei. Deshalb sammeln wir hier (siehe www.swiss-money-report.de) möglichst viele Unterlagen und Beweise. Damit kann einer solchen Abwimmelei seitens der Staatsanwaltschaften begegnet werden, da der Beweisantritt, daß Hunderte, wenn nicht Tausende Andere ebenfalls betroffen sind, ein öffentliches Interesse zu begründen geeignet ist.
Eine weitere Möglichkeit ist die Einschaltung der sogenannten Wettbewerbszentrale (www.wettbewerbszentrale.de). Diese betätigt sich im Feld von Abmahnungen, insbesondere auch von unerlaubter Faxwerbung. Sie gilt als seriös, da sie vom Dachverband der deutschen Industrie- und Handelskammern getragen wird. (Ob diese Zwangseinrichtungen seriös sind, steht auf einem anderen Blatt.) Jedenfalls sollte man hierhin auch Anzeige erstatten, was sogar online geht. Denn die dort gesammelten Anzeigen ermöglichen es ja, in einem aufgenommenem Verfahren die Wettbewerbszentrale als Zeugen benennen zu können.

Wir gehen noch einen dritten Weg und dies ist diese Öffentlichkeitsarbeit. Wir reservieren die Internetdomainen der unbekannten Delinquenten und machen Ihnen auch dadurch das Geschäftsmodell ein ganzes Stück schlechter. Bitte reichen Sie daher die Informationen auf dieser Website weiter und verlinken Sie, wenn Ihnen dies möglich ist, auf unsere Webseite: www.faxspam.info - Danke. Guten Erfolg hat es bisher in Bezug auf anderen Fax-Spam gehabt, betroffene Vorwahlen zu kommunizieren. Wenn Sie also etwas gegen die Fax-Spammer unternommen haben, so kommentieren Sie unter diesem Beitrag ihre Vorwahl in der beispielhaften Weise. Denn sicher wird dieser Blog auch von den Verursachern gelesen. Und bisher waren diese immerhin so klug, Aussendungen an hier kommunizierte Vorwahlen zukünftig zu unterlassen. Allzuviele Jäger sind ja bekanntlich des Hasen Tod.

Lassen Sie uns gemeinsam dem unanständigem Treiben des SWISS MONEY REPORT ein Ende bereiten. Allen, die bereits mitgeholfen haben, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön - und die Bitte, um Geduld. Es wird sicher noch etwas dauern, aber es geht voran.

Update 06.05.2011:

Wer eine digitale Telefonanlage hat, ISDN oder VoIP, der kann gegebenenfalls auch eine Rufnummernsteuerung vornehmen und nur solche Anrufe passieren lassen, die sich identifizieren. So können Sie auf diesem Wege Fax-Spam vermeiden. Allerdings sollten Sie zuvor schauen, ob zumindest bisher alle erwünschten Faxzusendungen mit Rufnummernidentifikation hereinkamen. Denn Sie wollen ja weiterhin alle wichtigen Faxe erhalten.